Montag, 13. März 2017

Woodland - Birthdayparty

Als ich vor knapp 2 Jahren den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt war einer meiner ersten Gedanken: Juhuuu, endlich Kindergeburtstage, bei denen ich mich auslassen kann. :D

Ihr werdet es nicht glauben, aber dieses Wochenende war es dann plötzlich so weit, unser Sonnenschein ist 1 Jahr alt geworden! Und auch ich muss sagen, dass das Jahr viel zu schnell vorbei gegangen ist. Viel zu schnell ist aus meinem kleinen Baby ein Kleinkind geworden!


Aber auch dieser Abschnitt muss gefeiert werden und deshalb hatte ich mir im Vorfeld ein paar Gedanken dazu gemacht. Inspiration für den Geburtstag, habe ich mir bei Pinterest geholt, und ich muss sagen, ich war ein kleines bisschen überfordert. Die Ideenvielfalt ist enorm und ein Geburtstagstisch schöner als der andere! Es kam also wie es kommen musste: Ich änderte insgesamt dreimal das Motto des Geburtstages bis ich mich endgültig fest legte.

Auch wenn sich L. nicht an den Geburtstag erinnern wird können, war es mir doch wichtig nicht nur ein Geburtstag zu einem Farbschema zu gestalten sondern ein Thema aus zu suchen, mit welchem er auch etwas anfangen konnte. Also was lag dann näher als einen Tiergeburtstag für einen Tierfreund zu gestalten?


Leider musste ich meine Vorstellungen von einem Sweettable ein bisschen kleiner schrauben, weil das Geburstagskind einen Tag vor der Feier plötzlich 40° Fieber bekam und sich von mir keinen Schritt weg bewegte, geschweige denn was machen ließ.
Da die Torte aber schon fast fertig war, wollte ich die Feier nicht verschieben und ließ also ein paar Dinge weg und dekorierte nur den Tisch zum Motto.


Die Geburtstagstorte, das Highlight auf der Kaffeetafel wollte ich an ein Bild anlehnen, welches ich bei Pinterest gesehen hatte. Hier könnt ihr es euch mal anschauen.
Für die Torte nahm ich ein Rezept, welches ich schon öfter gemacht habe die Hauptsache es ist gelingsicher und lecker.
Nur als Topper auf die Torte wollte ich etwas anderes als bisher. Da ich es persönlich mag, wenn auch die Deko und Topper der Torte essbar sind, überlegte ich die Deko diesmal nicht wie sonst aus Fondant zu gestalten, sondern aus Kekse zu machen. Das hat den Vorteil, dass man nicht modellieren können muss und dass es inzwischen viele Ausstecher in allen Variationen gibt.


Die Kekse sind aus einem einfachen Mürbteig, der einzige Trick damit die Kekse die Form nicht verlieren besteht darin, die Kekse vorm Backen nochmal schön zu kühlen.
Der Guss der Kekse machte ich dann aus einer Zuckerspritzglasur auch Royal Icing genannt.
Für die, die keine Torte mögen, habe ich noch Muffins als Fliegenpilze verziert. Dazu habe ich Kreise aus rotem Fondant ausgestochen und diese über die Muffins gelegt. Anschließend noch ein paar kleine Kreise aus weißem Fondant auf dem roten Fondant mit ein bisschen Wasser geklebt und fertig waren die Fliegenpilze.


Als Dekoration habe ich die Fliegenpilze mit ein bisschen Moos um die Torte auf dem Tisch verteilt und fertig war der Wald-Geburtstagstisch.

Alles in allem, bin ich mit dem Ergebnis zufrieden und die Torte hat allen gemundet.
Dieser Tag wird mir immer im Gedächtnis bleiben und ich freue mich auf die Kindergeburtstage die noch kommen werden!!


Was sind bei euren Kindern gerade beliebte Geburtstagsmottos? Erzählt mal!








Mittwoch, 22. Februar 2017

Travelguide - Amsterdam

Momentan bin ich dabei meine ganzen Fotos auf dem Laptop zu sichten, zu sortieren und auf einer externen Festplatte zu sichern. Dabei sind mir die Bilder von unserem Amsterdam-Kurztrip in die Hände gefallen und ich dachte mir: Wie wäre es mit einem kleinen Travelguide für Amsterdam?
Gesagt, getan! Hier ist er!

Ein verlängertes Wochenende in Amsterdam zu verbringen, war eine sehr spontane Aktion. Ich buchte um 1 Uhr Nachts das Hotel und  um 6 Uhr morgens fuhren wir schon mit dem Auto los. Es blieb also keine Zeit sich über Sehenswürdigkeiten, gute Restaurants etc. zu informieren. Wie es sich im Nachhinein herausstellte, war das nicht weiter tragisch. In Amsterdam findet man sich sehr leicht zurecht und einen guten Laden zum Essen zu finden ist auch nicht schwer.



Tipp Nr. 1: Viele Restaurants, Cafés und Hotels haben Straßenpläne zum kostenlosen mitnehmen. So hat man etwas gedrucktes in der Hand, auf was man notfalls zurückgreifen kann, falls man sich mal verläuft!




Hotel: Steigenberger Airport Hotel


Das Hotel liegt zwar nicht in Zentrumsnähe, es sprachen aber einige Dinge für dieses Hotel:
- kostenloses Parken des PKW's in Kameraüberwachter Tiefgarage
- 2x pro Stunde fährt ein kostenloser Shuttlebus vom Hotel zum Flughafen

Vom Flughafen fuhren wir dann mit der U-Bahn ins Zentrum zum Bahnhof Central Station und erkundeten von da die Stadt zu Fuß.



Restaurant und Cafés:

Burger Meester (Elandsgracht 130, 1016 VB Amsterdam)
de Pizza bakkers  (Plantage Kerklaan 2, 1018 TA Amsterdam)
Stach ( Nieuwe Hoogstraat 1A, 1011 HC Amsterdam)
Ben & Jerry's (Leidsestraat 90, 1017 PE Amsterdam) 

Manneken Pis (Damrak 41)
The Coffeecompany




Shops:

Dille & Kamille - Shop für Küchen.-/Haushaltsartikel (Nieuwendijk 16, 1012 MK Amsterdam)
Shop de Ville
Sissy-Boy - Klamotten,
Deko und Café (
Nieuwezijds Voorburgwal 182, 1012 SJ Amsterdam)
Hay - Möbel, Deko und Café (
Spuistraat 281 a-c, 1012 VR Amsterdam)
Jan - (Utrechtestraat 74, 1017 VR Amsterdam) 
Hema - Haushalt und Hobby (Nieuwendijk 174-176, 1012 MT Amsterdam)
Shop de Ville - Gadgets, Deko, Souvenirs (Groenburgwal)





Tipp Nr. 2: Supermarkt Albert Heijn
Von dieser Kette gibt es einige Filialen im Zentrum. Hier bekommt man leckere Salate, Sandwiches und Gebäck to go. So kann man spontan auch eine Pause auf einer Parkbank oder in einem Park einlegen und sich stärken.




Tipp Nr. 3: I Amsterdam -Sign
Ihr wollt auch ein Foto mit dem berühmten "I Amsterdam-Sign" euch aber nicht mit 50 anderen Personen zwischen die Buchstaben quetschen? Dann habe ich den Ultimativen Tipp für euch: Sucht nicht den Schriftzug am Rijksmuseum auf, sondern den am Flughafen, er ist nur minimal kleiner und meist Menschenleer!






Seid ihr schon mal in Amsterdam gewesen? Habt ihr vielleicht ultimative Tipps, von Restaurants, Cafés oder Shops die man unbedingt besuchen sollte?
Teilt sie mir doch in den Kommentaren mit, dann haben wir gleich eine kleine Sammlung auf die man zurück greifen kann, sollte man Wiederholungstäter werden! ;)





Donnerstag, 16. Februar 2017

Gefüllte Blaubeer-Blätterteigmuffins


Da muss das Jahr erstmal 2 Monate alt werden bis ich mich hier melde! Schande über mein Haupt! Aber um dies zu entschuldigen, habe ich euch ein super leckeres und schnelles Rezept für Muffins mitgebracht. Ein Rezept, für welches man keine besonderen Zutaten braucht, sondern immer alles daheim hat. Es kann also getrost immer jemand vorbei schneien, ohne sich anzumelden.




Blaubeerblätterteigmuffins mit Pudding


für 12 Muffins benötigt ihr:

1 Päckchen gefrorene rechteckige Blätterteigplatten
200 g Blaubeeren

Für die Streusel:
100 g warme Butter
100 g Mehl
100 Zucker
50 g gehackte Mandeln

Für den Pudding:
350 ml Milch
60 g Zucker
45 g Stärke
Vanillezucker oder Vanilleextrakt

Buttaris zum einfetten der Form

Zubereitung:

1. Den Backofen auf 160°C Umluft aufheizen.
2. Die Zutaten für den Pudding in einen Topf geben und mit einem Schneebesen gründlich verrühren. Anschließend alles Aufkochen und unter ständigem rühren kochen, bis die Masse eindickt. Anschließend vom Herd ziehen und direkt an der Oberfläche mit Frischhaltefolie abdecken und ankühlen lassen.
2. Die Muffinform mit Buttaris einfetten und die Blätterteigplatten auseinanderlegen und kurz antauen lassen. Anschließende halbieren sodass aus einer Platte 2 Quadrate entstehen. Mit den Quadraten die Muffinmulden auslegen.
4. Butter, Mehl, Zucker und die gehackten Mandeln zu Steuseln verkneten und kalt stellen.
5. Auf den Blätterteig in die Mulden den Pudding verteilen und die Blaubeeren leicht in de Pudding drücken. Anschließend die Streusel drüber geben.
6. Die Muffins auf mittlerer Schiene 20-25 min backen.
7. Noch warm aus der Form nehmen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen.





Habt ihr auch so Rezepte, die ihr als Trumpf jederzeit aus dem Ärmel schütteln könnt?
Komischer Weise habe ich selten Angst, dass wenn jemand vorbei kommt ich nicht zum Essen da habe, sondern eher dass meine Bude aussieht, als hätte ne Bombe eingeschlagen. Überall Spielzeug verteilt, und dazwischen ab und an ein dreckiges Lätzchen. Oder Dinge die L. von einem Zimmer ins nächste geschleppt hat um sie zum spielen Zweck zu entfremden und eigentlich ihren Platz ganz wo anders haben.


Aber auch diese Zeit geht schneller vorbei als sie mir lieb ist.
Sagt mal habt ihr auch so Rezepte die ihr immer ausm Ärmel schüttelt, wenn Besuch vorbei kommen sollte?
Erzählt mir davon, vielleicht kann ich mir das eine oder andere auch aneignen?!





Mittwoch, 28. Dezember 2016

Kalender 2017 (Freebies)


Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei und in wenigen Tagen geht auch das Jahr 2016 zu Ende. 
Ein neues Jahr bedeutet für uns, dass wir die Chance haben weiter zu leben - ein neues Jahr mit Geschichten zu füllen, Dinge zu unternehmen mit Freunden und Familie, Urlaub zu planen und Zeit mit Personen zu verbringen die uns viel bedeuten.

Um über das neue Jahr den Überblick zu behalten und damit die Dates mit den leidigen Terminen nicht kollidieren ist ein Kalender von Vorteil, wenn dieser dann auch noch schön aussieht, macht es umso mehr Spaß diesen dann auch zu füllen.

Falls ihr also auch noch keinen Kalender für das neue Jahr besitzt, und euch aber auch nicht in die Stadt begeben wollt, wo es gerade nur so von Menschen wimmelt, die ihre Weihnachtsgeschenke umtauschen oder zurück geben wollen. Für euch habe ich die schönsten Kalender von Bloggerkollegen rausgesucht die ihre selbst designten Kalender kostenlos zum Download zur Verfügung stellen.






1 - von dreierleiliebelei
2 - von delineateyourdwelling

3 - von feeistmeinname
4 - von sodapop-design
5 - von colorfuldisaster
6 - von kunecoco
7 - von jo-ann
8 - von paulsvera
9 - von scrappystickyinkymess


Sind diese Kalender nicht schön? Ich kann mich gar nicht entscheiden, welchen ich mir ausdrucken soll! Vielleicht von jedem Kalender einen Monat, dann habe ich von jedem Kalender etwas?! ;) Welcher Kalender ist denn euer Favorit?




Dienstag, 6. Dezember 2016

Citronelli - italienische Plätzchen

Stopp! Ist's wirklich wahr, wir haben schon die 2. Adventswoche? Mannomann, wohin eilt die Zeit?!
Also höchste Eisenbahn euch zu zeigen, was bei der diesjährigen Weihnachtsbäckerei entstanden ist.
Schon letztes Jahr habe ich euch erzählt, dass ich jedes Jahr ein neues Rezept ausprobiere.
Lange habe ich hin und her überlegt, welches ich diesmal nehmen soll. Letztendlich sind es keine typischen Weihnachtsplätzchen geworden, sondern italienische Zitronenkekse die man eigentlich das ganze Jahr über im Supermarkt finden kann. Warum also nicht auch zu Weihnachten?


Das Rezept ist sehr einfach und schnell gemacht ohne besondere Zutaten.

Für den Mürbeteig:

170 g Mehl
75 g weiche Butter
65 g Puderzucker

1 Msp. Mark einer Vanilleschote
Prise Salz
1 TL Zitronenschalenabrieb
1 Ei

Für die Füllung:

Lemon Curd


Zubereitung:

Für den Mürbeteig das Mehl auf die Arbeistfläche sieben und in die Mitte ein Mulde drücken. Die Butter in Stücken, den Puderzucker, das Vanillemark, 1 Prise Salz, den Zitronenabrieb und das Ei in die Vertiefung geben.  Alles mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens eine Stunde (besser über Nacht) kühl stellen.
Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig in gleichmäßig große Kugeln etwa Walnussgroß formen und anschließend platt drücken. Dann nur noch an jedem Ende eine Spitze formen, wie bei einer Zitrone. Das Plätzchen auf dem Backblech ablegen und mit dem Daumen in die Mitte eine Mulde drücken. In diese etwas Lemon Curd geben. 

Die Citronelli im Ofen auf der mittleren Schiene 8-12 Minuten backen. Herausnehmen und noch warm mit Puderzucker bestreuen und abkühlen lassen.

Quelle: Land Edition "Himmlische Plätzchen" 06|16



Probiert ihr auch jedes Jahr ein neues Rezept aus, oder nutzt ihr immer die gleichen Rezepte? Welche Plätzchen müssen dabei immer von der Partie sein?

Habt ein schönes Bergfest!






Samstag, 26. November 2016

Adventskalender No. VII

Wieder einmal ist das Jahr so schnell vergangen und wir nähern uns mit riesen Schritten der Weihnachtszeit. Gerade wenn man so wie ich im Handel arbeitet, rauscht das Jahr nur so an einem vorbei. Ein Fest jagt das andere. Kaum sind die Osterhasen verschwunden ziehen auch schon die Weihnachtsmänner ein. Aber auch wenn man in Elternzeit ist geht die Zeit nur so vorbei, oder ich würde sogar behaupten, dass sie dann noch schneller vergeht. 
Aber bevor ich jetzt anfange zu erzählen, wie schnell die kleinen Kinder groß werden komme ich lieber zum eigentlichen Thema meines Posts. Am Sonntag haben wir schon den ersten Advent und in sieben Tagen wird das erste Türchen des Adventskalender geöffnet. Zeit also meinen diesjährigen Adventskalender zu zeigen den ich gebastelt habe.

Falls ihr noch keine Ahnung habt wie euer Kalender ausssehen soll, wäre das vielleicht eine Idee für euch, er ist auch ganz schnell gemacht. Versprochen!



Dazu benötigt ihr:

24 Din A4 Bögen (es gehen aber auch Din A5 oder ihr könnt sie variieren)
Zahlenanhänger
1 Kleiderbügel
Kordel oder Schnur

So gehts:

Die Bögen nach folgender Anleitung falten:




Dann braucht ihr die Tüten nur noch zu füllen. Anschließend die Öffnung umschlagen und 1 Loch oben eintackern. Durch welches ihr die Schnur führt dann nur noch den Zahlenanhänger auffädeln und die Tüte am Bügel befestigen. So mit allen Tütchen verfahren. Fertig! Ging doch zackig, oder?





Gehört ihr eigentlich zur Fraktion die Adventskalender selber gestaltet, oder zu der die sie kauft?
Mit was füllt ihr sie? Mit nützlichen Kleinigkeiten, oder lieber mit Süßigkeiten?




Falls ihr noch inspiration sucht folgende Adventskalender habe ich in den vergangenen Jahren gestaltet.

Kalender Nr. 1 - Aus Walnüssen
Kalender Nr. 2 - mit Tütchen aus Briefumschlägen
Kalender Nr. 3 - in grau-weiß mit selbstgestalteten Boxen
Kalender Nr. 4 - aus Origamiboxen (ohne Zahlen)
Kalender Nr. 5 - verdrehte Tütchen
Kalender Nr. 6 - Aus To-Go Bechern



Habt einen schönen 1. Advent!



Dienstag, 25. Oktober 2016

Impressions of Traveling - Ghost Town of Bodie, San Francisco

Der Sommer ist rum, der Herbst hat pünktlich mit dem Oktober Einzug gehalten. Die Temperaturen sinken, es weht ein kalter Wind und die Abende werden wieder länger. So sehr ich diese Jahreszeit liebe in der sich das Laub verfärbt, die Felder und Bäume die leckersten Früchte hervor bringen und man ohne schlechtes Gewissen sich Zuhause auf die Couch mit einer Tasse heißen Tees verkriechen darf, so sehr vermisse ich auch den Sommer! 

Um die Leere zu füllen, die der Sommer hinterlassen hat, habe ich mich mal wieder unsere Fotobücher hervor gekramt und in Erinnerungen geschwelgt. Dabei ist mir eingefallen, dass mein letzer Reise-Impressionen-Post  (was für ein Wort :D) schon eine ganze Weile her ist. Und da ich bestimmt mit der Melancholie und Sehnsucht nicht alleine bin, dachte ich zeig ich euch heute wieder ein paar Bilder und erzähle euch ein bisschen was dazu.





Wenn man sich ein bisschen mit Amerika auseinander setzt, hört man immer wieder was von Geisterstädten, die es geben soll. Gruselig und faszinierend zugleich, findet ihr nicht auch? Und unbedingt einen Besuch wert, dachten wir - also informierten wir uns wo es so eine Stadt gibt und stießen dabei auf Bodie.




Bodie ist eine verlassene Goldgräberstadt aus den 70er- Jahren des 19. Jahrhunderts. Die Stadt fiel einem Brand zum Opfer und  auch das Gold wurde immer weniger, bis die Stadt ihren Reit verlor. Seit 1930 ist die Stadt ganz verlassen und wird jetzt als eine Art Museumstadt erhalten. Durch die geringe Luftfeuchtigkeit gelingt dies sehr gut und die Stadt bietet viele schöne und seltene Fotomotive. Rundum die Stadt lädt zum Träumen, Spazieren und Entdecken ein und ist auf alle Fälle einen Besuch wert.





Nach Bodie und dem Yosemite Nationalparkt, sollte unser nächster Punkt unserer Reise San Francisco sein. Eine Stadt der wir voller Erwartung und Spannung gegenüber standen.
Egal wieviel Bilder oder Filme man über SanFran davor gesehen hat. Die Realität haut einen um! Diese tollen Häuschen, die alle mit dem Giebel zur Straße stehen! Oder die vielen Conceptstores, und die steilen Straßen, all das muss man gesehen haben, denn an die Vorstellung kommt es nicht ran!




Eigentlich hatten wir uns vorgenommen die Sehenswürdigkeiten mit dem Auto anhand des 49-mile-Drive auch Scenic Drive genannt abzufahren, ggf. anzuhalten, zu fotografieren und weiter zu fahren. Dies war aber leichter gedacht, als getan. Zuerst machten wir uns guter Dinge auf den Weg, aber nach nur 2 Sehenwürdigkeiten (unter anderem die Painted Ladies), schimpfte mein Mann und sagte, er würde keinen Meter weiter in dieser Stadt fahren! Dies lag hauptsächlich daran, dass die Stadt einfach überfüllt ist. Die Straßen sind eng, beim halten an der Ampel an einer Kreuzung oben an der Kuppe, sieht man nur in den blauen Himmel und sonst nichts, und kaum ist man angefahren, fährt man die Kuppe schon wieder runter und sieht nur Asphalt. Selbst für uns die wir aus dem Süden kommen und Berge gewohnt sind, ein echtes Highleight! Dazu kommt, dass überall in zweiter Reihe geparkt wird und man ständig stehen bleiben muss, weil man bei den engen Straßen nicht vorbei kommt.




Also was tun? Bevor das Männchen endgültig schlechte Laune hat? Richtig man sucht sich einen Parkplatz! In SanFran einfach so mal nen Parkplatz am Straßenrand zu finden ist wie ein Sechser im Lotto, also nahmen wir das nächst beste Parkhaus in Chinatown, für 10$ die Stunde, ließen unser Auto parken und erkundigten die Stadt zu Fuß. 





SanFran zu Fuß, kann sehr anstrengend sein, mit seinen Steigungen, wenn es immer hoch und runter geht und es dabei auch noch 30° im Schatten hat. Aber es war ja nicht so, dass das unser erster anstregender Spaziergang in den 3 Wochen gewesen ist. (Siehe vorherige Travelposts) Dank des großen Spaziergangs haben wir auch einiges Sehenswürdigkeiten abklappern können und waren mit unserer Fotoausbeute dann doch sehr zufrieden.



Der Höhepunkt des Tages, war definitiv der Spaziergang auf die Golden Gate Bridge von der man eine super Aussicht auf San Francisco hat.
Leider hatten wir nur diesen einen Tag in der Stadt, beim nächsten mal werden wir auf jeden Fall ein paar Tage mehr da verbringen um sich in das eine oder andere Cafe zu setzen, und den einen oder anderen Shop zu besuchen und sich einfach nur treiben zu lassen!
Und vor allem um Alcatraz einen Besuch abzustatten!!


Tipp: Ein Spaziergang über die Golden Gate Bridge! Man spart sich das Geld, welches man für die Fahrt mit dem Auto ausgegeben hätte. Kann sich den salzigen Wind um die Nase wehen lassen und hat eine grandiose Aussicht auf San Franzisco!

Ich hoffe der kleine Ausflug hat euch gefallen! ;)

Falls ihr euch für weiter Reiseziele an der Westküste der USA interessiert verlinke ich euch unten die vorhergegangenen Posts.


Habt einen schönen Tag!



Hier findet ihr einen Einblick in Zion, Death Valley + Yosemite Park
Hier gehts zu den Impressionen aus Natural Bridges und Bryce Canyon
Hier seht ihr Page, Lake Powell, Horseshoe Bend und Antelope Canyon
Hier begann unsere Reise in Las Vegas