Dienstag, 15. April 2014

Bärlauch Salat


Eigentlich wollte ich euch heute noch eine Osteridee zeigen, da ich es aber zeitlich die letzte Woche nicht geschafft habe für euch den Post vor zu bereiten, gibt es heute ein einfaches saisonales Rezept.

Ich liebe es ja, dass jede Jahreszeit so ihre eigenen Schätze hat, und dass man diese auch nur in der dafür bestimmten Zeit bekommt. Zu meinen Lieblingen im Frühling gehört neben Spargel und Rhabarber auch der Bärlauch. Und sobald die Saison ist, gibt es ihn gerne zu allen möglichen Gerichten dazu.
Egal ob als Pesto, Salat oder Suppe hauptsache er findet sich nur in irgendeiner Form in der Speise wieder.

Die Vorliebe zu Bärlauch teilt auch meine Familie und so gab es letztes Wochenende zum Angrillen den besten Bärlauchsalat den es gibt!




Natürlich konnte ich den Salat nicht einfach auf den Tisch stellen ohne nicht vorher ein paar Fotos gemacht zu haben. Viel Zeit um mir ein großes Set auf zu bauen hatte ich nicht, da meine Schwester schon ungeduldig nach dem Salat rief! Also schnell die Salatschüssel geschnappt ein sauberes Geschirrtuch und ab in den Garten zum Bärlauchbeet. Und hier sind nun ein paar Bilder zum easy-peasy Rezept!


Bärlauch Salat

8 hart gekochte Eier in Würfeln
100 g Bärlauch in Streifen geschnitten
100 g Eisbergsalat in Streifen geschnitten
1 Becher Schmand
1 Becher Joghurt

alles mischen und mit Salz, Pfeffer abschmecken.


Normaler Weise vermeide ich viel Knoblauch und Zwiebel in Speisen, wenn ich den nächsten Tag arbeiten muss, da ich es meinen Kunden nicht antun möchte sie mit einer Fahne zu begrüßen. Bei Bärlauch hingegen kann ich aber kaum wieder stehen und nehme es auch ab und an in Kauf danach zu riechen - viel zu schnell ist die Saison vorbei.



Und was liebt ihr am Frühling am meisten? Habt ihr auch ein Lieblingsobst oder Gemüse auf das ihr euch jedes Jahr aufs neue freut?
Und wie verwendet ihr Bärlauch und was ist euer Lieblingsbärlauchrezept?



Habt einen schönen Tag!






Samstag, 29. März 2014

Pudding eggs & Napkin bunny tutorial

Ist der Frühling nicht einfach toll? Jedes Jahr gibt es für mich nichts schöneres, als das Erwachen der Natur und damit alles Lebens nach einem kalten Winter. Auch wenn der letzte Winter eigentlich ein Frühling war, so wie man es die ganze Zeit im Radio hörte, freue ich mich doch umso mehr auf den rechten Frühling! Zum richtigen Frühling gehört für mich, das aufwachen von singenden Vögeln vorm Fenster, das summen von ersten Bienen und Hummeln beim Gartenwerkeln, das Sprießen von Bäumen und Blumen und auch die wieder etwas längeren Tage bei warmem Sonnenschein. 


Mit dem Frühling steigt bei mir auch die Lust auf frische Farben, das müssen nicht nur pastellige Farben sein, sondern darf dann auch gerne etwas knalliger werden. Gern gesehen sind hier warme Töne wie corall, rosa oder gelb.


So kam es, dass bei meinem letzten Besuch im örtlichen Dekoladen die schöne rosa Schale und das Geschirrtuch mit in den Einkaufskorb mussten. So ein paar kleine Farbtupfer im Geschirrschrank sehen besonders frisch aus zwischen all dem weißen Geschirr (wie es bei mir der Fall ist), findet ihr nicht?


Um euch meine Errungenschaften nett zu präsentieren, habe ich mich dann auf Ideensuche gemacht. Ich wollte etwas leicht österliches und kontrastfarbenes zu dem schönen Rosa. Fündig wurde ich dann bei LECKER und musste auch gleich das Rezept für die leckeren Puddingeier ausprobieren.


Für 8 Pudding-Eier benötigt ihr:

1/2 l + 5 EL Milch
2 EL + 75 g Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver zum kochen
300 g + etwas Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
150 g Magerquark
6 EL Öl
1 Ei
8 Aprikosenhälften aus der Dose
Puderzucker

1) 1/2 Tasse Milch mit den 2 EL Zucker und dem Puddingpulver verrühren. Die restliche Milch aufkochen und das angerührte Puddingpulver einrühren. Alles unter ständigem Rühren ca. 1 Minute köcheln lassen, anschließend den Topf vom Herd ziehen. Und den Pudding abkühlen lassen.

2) Für den Quark-Öl_Teig das Mehl, Backpulver und den restlichen Zucker sowie das Vanillezucker mit 1 Prise Salz vermischen. Quark, 5 EL Milch, ÖL und das Ei dazu geben.
Alles mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten.

3) Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einer Rolle formen und anschließend in acht gleich große Stücke teilen. 

4) Die Teigstücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backpapier legen und mit leicht bemehlten Händen zu flachen ovalen drücken. Dabei in die Mitte eines jeden "Ei's" eine kleine Mulde drücken.

5) Den Vanillepudding nochmals durchrühren und jeweils einen großen EL Pudding in die Teigmulde geben.
Anschließend eine abgetropfte Aprikosenhälfte auf den Pudding setzen und die "Eier" ca. 18-20 Min im vorgeheizten Backofen, bei 175°C backen.

6) Die Puddingeier auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Dabei Pudding und Aprikose eventuell mit einem Löffel abdecken.



Falls ihr noch eine kleine Wirkungsvolle und niedliche Dekoidee für euer Osterbrunch braucht, wie wäre es mit Serviettenhasen? Der Hase ist super schnell gefaltet und macht sich auf jedem Teller super als Platzhalter. Dafür einfach ein Bändchen um den Hals des Hasen legen auf welches ein Schildchen mit dem Namen des Gastes gefädelt ist!



Ich hoffe die Anleitung ist verständlich? Sollten doch noch Fragen auftreten, dürft ihr mir die Fragen gerne in den Kommentaren stellen.




Falls ihr noch eine weitere Inspiration für Ostergebäck sucht, letztes Jahr habe ich dieses Gebäck vorgestellt.


Habt ein schönes, sonnig-warmes Wochenende!







Mittwoch, 5. März 2014

Vom harten Blogger-Dasein und DAYlicious


Das Leben als Blogger ist schon hart! Bis jetzt hab ich mir noch nicht viel aus den Zahlen von Followern, oder der Seitenaufrufe am Tag gemacht. Stattdessen freue ich mich einfach nur über einen jeden Besuch von euch, egal ob es nun dreißig am Tag sind oder Hundert, schließlich ist das hier mein Hobby und es geht dabei nicht um meine Existenz!

Meist nutze ich meinen freien Tag in der Woche dazu um einen neuen Post vorzubereiten, so auch heute. Dank dem schönen Wetter und Sonnenschein sprang ich heute also früher aus dem Bett als normal, und machte mich nach dem Frühstücken gleich ans Werk. 
Heute wolle ich euch nämlich das DAYlicious-Buch vorstellen, welches ich von meinem Mann zum Valentinstag geschenkt bekommen habe.


Das Buch handelt von 1 Tag, durch welchen 5 Bloggerdamen mit wunderschön-inspirierenden Blogs führen. Dabei zeigen sie 50 Rezepte und 1000 Ideen. Den Anfang macht Rike mit einem lykkeligen Morgen, das Mittagessen zeigt uns Susanne von La Petit Cuisine, den Nachmittag verbringt man mit den Torten von Jessica aus Törtchenzeit und den Mädelsabend mit Liz & Jewels. Und wer dann immer noch nicht genug hat kann noch Klitzekleine Mitternachtssünden von Dani zu sich nehmen.

Alles in Allem ist das Buch sehr abwechslungsreich und bietet Rezepte für Süßes und Salziges aber auch für Getränke und Suppen.


Aber nun zum Grund warum das Bloggen manchmal echt hart sein kann, dass man nie mit sich und seiner Leistung zufrieden ist... .

Als Rezept suchte ich mir Handpies aus, dafür hatte ich alle Zutaten Zuhause und musste nicht noch zusätzlich Einkaufen fahren, was mich nur Zeit kosten würde. Also schmiss ich den Mixer an und Los gings.
Die Pies waren im Nu gebacken, also nur noch fotografieren, bearbeiten etc. 



Voller Tatendrang und guter Dinge, froh meine Fotos im Kasten zu haben, schaltete ich also meinen Laptop an. Als sich Blogger bei mir öffnete, traue ich meinen Augen kaum ganz oben in meiner Leseliste schauen mich wunderschöne Strawberry-Blossom Handpies von meiner Lieblingsbloggerin Vera an. 
Und schwupps war all meine Motivation dahin! Wie kann ich denn jetzt meine popeligen Bilder von meinen Pies zeigen. Neben ihren schönen Blümchen-Pies sehen meine ja lieblos hingeklatscht aus! Also grummelnd die Fotos von der Kamera hoch geladen und durchgeschaut. Dann hier den Kontrast angepasst, da den Bildausschnitt etwas zurecht geschnitten und meine Bilder waren fertig. Und dann dachte ich mir: "Ach egal, dann gibts hier eben popelige Pies!" Schließlich waren sie ober lecker und dieser Post wird mich eben immer wieder Motivieren mir noch mehr Mühe zu geben um irgendwann vielleicht auch mal so tolle Bilder und Ideen zu haben wie Vera! ;)

Und dass wir beide an einem Tag die gleiche Idee zum Post haben und von dem Rezept so angetan sind, zeigt ja nur umso mehr, dass die Pies oberlecker sind und das Buch wirklich nicht zu verachten ist! 



Dafür benötigt ihr: 

Für den Teig:

250 g Mehl
60 g Zucker
110 g kalte Butter
1 Ei

Für die Füllung:

50 g weiße Schokolade
125 g Frischkäse
2 TL Milch
1 EL Zucker
10 frische oder gefrorene Himbeeren

Glasur:

1 Ei


Zubereitung:

1.) Mehl, Zucker und Butter in Stücken und das Ei in eine Schüssel geben und mit dem Mixer zu einem Teig verarbeiten.

2.) Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 40 Min in den Kühlschrank zum ruhen geben.

3.) Für die Füllung die Schokolade fein hacken, dann Frischkäse, Milch und Zucker dazu geben und gut vermischen.

4.) Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dick ausrollen und mit einem Kreisausstecher Kreise ausstechen. Die Hälfte der Kreise je mit einem TL der Creme belegen und eine Himbeere darauf setzen. Danach einen weiteren Teigkreis drüber legen und die Ränder mit einer Gabel fest drücken. Im Anschluss die Pies mit 2 kleinen Schnitten versehen.

5.) Zum Schluss ein Ei verquirlen und die Pies mit dem Ei bestreichen. Anschließend die Pies 22 Minuten bei 170°C Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene backen.



Ich hoffe euch stören der letzte und dieser etwas Werbungslastigen Posts nicht. Als Blogger ist man diesbezüglich voreingenommen und total interessiert was die anderen so machen. Da ist es fast selbstverständlich dass man sich die Bücher der anderen Blogger kauft... . Die Bilder sind einfach so schön zum Anschauen!



Und was ist zur Zeit euer liebstes Back- oder Kochbuch? Und könntet ihr kaum an einem schönen vorbei gehen ohne es nicht zu kaufen?


Habt einen schönen Frühlingstag!







Dienstag, 25. Februar 2014

Apfelmuskuchen und neues Backbuch

Heute möchte ich euch ein Backbuch vorstellen, welches ich von meinem Mann zu Weihnachten bekommen habe. Das Buch ist das erste Backbuch von der erfolgreichen Food-Bloggerin Jeanny. Ihren Blog "Zucker, Zimt und Liebe" führt Jeanny seit 2012. Und jeden Sonntag warten ihre Leser gespannt, welches Rezept sie denn diesmal zeigt. Ihr Blog war einer der ersten den ich regelmäßig besuchte und der mir beim Anblick der Bilder immer wieder das Wasser im Mund zusammen laufen ließ.




Als mich dann mein Mann fragte, was ich mir denn zu Weihnachten wünsche und ich ihm meine Wunschliste zeigte, entschied er sich mir dieses Backbuch zu schenken und so konnte ich es kaum erwarten bis das Buch Mitte Januar erschien.



Da unsere Oma heute Geburtstag hatte und sie aber selbst leider nur noch selten backt, nahm ich dies zum Anlass endlich etwas aus dem "Zucker, Zimt und Liebe"-Buch nach zu backen und entschied mich für den Apfelmuskuchen.


Das Buch ist in 5 Kategorien eingeteilt:


Kleine süße Sünden
Für den Kuchenteller
Aus der Keksdose
Französische Tartes & American Pies
Im Schokoladenhimmel

So ist es leicht für jeden Anlass das passende Rezept zu finden.



Ich für meinen Teil muss mir noch eine kleine Springform mit 20 cm Durchmesser und eine Kastenform mit 25 cm Länge kaufen, damit ich auch jedes Rezept ohne umzurechnen nachbacken kann.

Was mir aber ganz gelegen kommt, denn für einen 2-Personenhaushalt immer einen großen Kuchen zu backen (nur weil ich die große Formen besitze) stört mich schon seit ner Weile.

Kanntet ihr Jeannys Blog schon, oder habt ihr vielleicht auch schon ihr Buch?
Und mögt ihr Back- und Kochbücher auch so sehr wie ich? Ich mag es ja schon sehr mir nur die Bilder anzuschauen, mich von den Fotografien inspirieren zu lassen, ohne unbedingt etwas daraus nachzukreiren. Es sind einfach toller Bilderbücher!


Ich freue mich von euch zu lesen!





Das Buch "Zucker, Zimt und Liebe: Jeannys süße Rezepte" ist im Hölker-Verlag erschienen.
1. Auflage 2014, 172 Seiten, 24,95 €


Donnerstag, 13. Februar 2014

Marshmallow-Herzen

Letztes Wochenende:


Ich stehe verschlafen in der Küche und warte darauf, dass die Senseo meinen Kaffee aufbrüht. Während dessen schaue ich nebenher auf den Kalender was die kommende Woche so alles anfällt. Zwischen Wocheneinkauf, Geburtstagen und anderen Terminen blitze der 14. Februar durch und ich begann zu überlegen: "Was war da nochmal?" - Achja, Valentinstag! 

Eigentlich zelebrieren wir diesen Tag nicht. Wir halten es so, uns auch unter dem Jahr hin und wieder eine Kleinigkeit zu schenken oder ne Freude zu machen.
Nach meinem ersten Schluck Kaffee (der inzwischen aus der vollen Tasse dampfte) begann mein Kopf gleich auf Hochtouren zu laufen und es geisterten mir Gedanken durch den Kopf wie: Neuer Blogpost wird fällig! Valentinstagspost?! Basteln?! Backen?!
Aber irgendwie wollte mir nichts so wirklich einfallen. Also erstmal in Ruhe gefrühstückt.
Für den Samstag hatten wir uns vorgenommen in unserem Wohnzimmer neue Fußbodenleisten zu montieren. Und wie es so schön heißt: " The early bird catches the worm!" Machten wir uns auch gleich an die Arbeit.
Ein paar Stunden später: Mein Mann misst gerade etwas aus und ich helfe ihm. Er sagt mir ein Maß welches ich mir doch bitte kurz merken solle.
Also sage ich mir die Zahl ständig vor: "27 cm".
Also ich: "Siebenundzwanzig, siebenundzwanzig, siebenundzwanzig..." Endlosschleife versteht sich, während ich in einer Zeitschrift blättere die auf dem Tisch lag. Plötzlich die Idee: Ich weiß was ich als Valentinstagspost mache! Mein Mann der kurz aus dem Zimmer war, kommt zurück und schnappt sich die Leiste um sie zurecht zu sägen.
Er fragt mich: "Und?" (Damit meint er die Maße)
Ich: "Marshmallowherzen!!" und strahle über das ganze Gesicht.
Mein Mann verwirrt: "Was?"
Ich glücklich wiederholend: " Ich mache Marshmallowherzen!"
Er: "Ich meine die Maße!"
Ich: "Achsooo, ääh, keine Ahnung?"
Soviel zu meiner Hilfe. Natürlich musste mein Mann dann nochmal messen. Mir war das egal, ich war glücklich, ich hatte eine Idee!


Das Rezept habe ich bei Vera gefunden und habe es ein bisschen abgewandelt.

Für die Marshmallowherzen benötigt ihr:

Kokosfett (Palmin)
2 EL Speisestärke
250 g + 2 EL Puderzucker
2 Päckchen Sofortgelatine
150 ml lauwarmes Wasser 
1 Prise Salz
1-2 Päckchen Vanillinzucker
roten Lebensmittelfarbe in Pulverform (ich habe dieses verwendet)

(1) Die Form mit Palmin einfetten.

(2) 2 EL Puderzucker mit 2 EL Speisstärke mischen und damit die Form bestäuben. Den Rest zur Seite stellen.

(3) 250 g Puderzucker + Vanillinzucker und Salz mischen.

(4) 2 Beutel Gelatine mit 150 ml lauwarmen Wasser verrühren und kurz aufkochen, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat.

(5) Die gelöste noch heiße Gelatine zum Puderzucker geben und sofort mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe verühren. Dabei etwas von der roten Lebensmittelfarbe (je nach Farbintensität) hinzu geben. So lange rühren bis die Masse cremig-zäh ist.

(6) Die Masse auf das Blech geben und glatt streichen. Bei Zimmertemperatur ca. 2 Stunden erkalten lassen, bis die Masse fest ist.

(7) Masse mit restlicher Puderzucker-Stärke-Mischung bepudern. Die Masse in Stücke schneiden oder Formen ausstechen. Die Schnittkanten in der Puderzucker-Stärke-Mischung wenden.



Ich bin wirklich begeistert wie einfach Marshmallows her zu stellen sind. Ich habe mir das komplizierter vorgestellt. Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass die Herzen mein dritter Versuch sind.
Mein erster Versuch war zu Weihnachten und ging tatsächlich daneben, weil die Gelatine so verklumpt war, durch das kalt auflösen und es sah so nach Gelkerzenmasse aus, dass ich sie gleich in die Tonne gepfeffert habe. Der zweite Versuch glückte mir dann aber super, nachdem ich mich dazu entschlossen hatte die Gelatine auf zu kochen. Ich stach Sterne aus und die wurden als Geschenke aus der Küche in den Norden Deutschlands verschickt.


Und der dritte Versuch wie ihr seht gelang auch ganz gut. Ich glaube ich sollte die Masse nur noch ein klein bisschen länger schlagen, vielleicht würde sie dann nicht so dolle kleben und so wie leicht nass an den Schnittstellen sein.


Die Herzchen habe ich natürlich auch gleich verschenkt. Wenn ihr sehen wollt wie ich sie verpackt habe, bei Instagram gibt es ein Bild davon.


Tut mir echt leid, dass der Post jetzt doch so spät online kam. Zu dem ganzen Übel dass ich die Idee sowieso erst sehr spät umzusetzen begann, meinte auch noch meine SD-Karte der Kamera spinnen zu müssen und wollte die Bilder nicht anzeigen, sondern stattdessen formatiert werden. 
Wenn ich nicht meinen Mann gehabt hätte, ich hätte mir nicht zu helfen gewusst, aber er konnte die Karte zum Glück wenigstens soweit instand setzten, dass ich die Bilder über die Kamera auf den PC übertragen konnte.



Ansonsten bleibt mir nur noch übrig, euch einen schönen Abend zu wünschen.
Und einen schönen Valentinstag morgen, ob ihr ihn zelebriert oder nicht.
Ansonsten kann man ja den Start ins Wochenende feiern, gell?








Samstag, 25. Januar 2014

Homemade Snickers

Mit dem Winter assoziiere ich den massenhaften Konsum von Schokolade. In keiner anderen Jahreszeit esse ich so viel Schokolade wie im Winter und in keiner anderen hat die Schokolade eine solche Anziehungskraft auf mich.

Zur Adventszeit sind es Schokoplätzchen, und selbst gemachte Pralinen oder Bruchschokolade die sich auch immer wieder schön als Geschenk macht. Nach Weihnachten lassen sich die ganzen geschenkt bekommenen Nikolause super zu Schokotartelettes verarbeiten. Wem das aber noch nicht genug ist, der kauft sich eben noch Schokolade im Supermarkt. So auch meine Mann.
Seit einem Jahr darf zu seinem täglichen Vesper auf der Arbeit auch etwas Süßes nicht fehlen. Am liebsten hat er einen Riegel von Mars. Nämlich dieser, bei dem die leckere Schokolade Hand in Hand mit dem Karamell geht und die Peanuts sich drum herum gesellen.
Ihr habt es bestimmt schon erraten - genau, ich rede von Snickers!




Letztens vergaß ich allerdings beim Wocheneinkauf den so essenziell wichtigen Riegel mit zu nehmen, also blieb mir übers Wochenende nichts anderes übrig, als mich in die Küche zu stellen und diese kleinen leckeren Riegel selbst zu machen.


Ein wirklich leckeres und einfach Rezept habe ich in dem Buch von Dani gefunden.

Es geht wirklich schnell zu machen und ist meiner Meinung nach noch leckerer als die gekauften Riegel.




Dafür benötigt ihr:

Eine Auflaufform ca. 22cm x 28cm
440 g Vollmilchkuvertüre
180 g Erdnussbutter ohne Stückchen
60 g Butter
200 g Zucker
55 g Kondensmilch
150 g Marshmallow Fluff (Vanille)
200 g gesalzene Erdnüsse
400 g Karamelltoffees
45 g Sahne

Als erstes die Auflaufform mit Frischhaltefolie auslegen.


Schicht 1
220 g Vollmilchkuvertüre
60 g Erdnussbutter (ohne Stückchen)
Kuvertüre und Erdnussbutter im Wasserbad schmelzen und in die Form gießen und für 15 Minuten ins Gefrierfach stellen.
Schicht 2
60 g Butter
200 g Zucker
55 g Kondensmilch
150 g Marshmallow Fluff (z.B. bei Real)
60 g Erdnussbutter
200 g Ernüsse, gesalzen
Butter, Zucker & Kondensmilch in einem kleinen Topf aufkochen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat.
Marshmallow Fluff und Erdnussbutter hinzufügen und die Masse glatt rühren. Erdnüsse unterheben und in die Form gießen.  Die Auflaufform erneut 15 Minuten ins Gefrierfach stellen.
Schicht 3
400 g Karamelltoffees
45 g Sahne
Beide Zutaten in einem kleinen Topf auf niedriger Stufe schmelzen, etwas abkühlen lassen und über die Erdnussmasse streichen.
Schicht 4
220 g Vollmilchkuvertüre
60 g Erdnussbutter (ohne Stückchen)
Kuvertüre und Erdnussbutter im Wasserbad schmelzen und über das Karamell gießen.
Ein letztes Mal 15 Minuten ins Gefreierfach stellen.
Danach den Riegel bis vor dem Servieren im Kühlschrank aufbewahren.

Das Körbchen mit ein paar Riegeln habe ich auch gleich meinen KollegInnen zum verkosten mitgebracht und sie waren ebenso begeistert und der Ansicht, dass der selbstgemachte Snickers besser als der Originale ist. Vor allem, weil in diesem Riegel gesalzene Erdnüsse enthalten sind, im Original wohl nicht (habe ich jedenfalls noch nie herausgeschmeckt).
Und Salz mit Karamell ist sowieso eine unschlagbare Kombination!




Und was sind eure Lieblingsriegel? Oder von welchen Süßigkeiten könnt ihr nie genug bekommen?

Habt einen schönen Sonntag!

Dienstag, 14. Januar 2014

Von Vorsätzen im neuen Jahr und Scones zum Frühstück

Das letzte Jahr hatte ich mir vorgenommen mehr meine sozialen Kontakte im Leben 1.0 zu pflegen und habe mir eine Liste gemacht, wen ich so alles einladen wollte. 
Diese Liste habe ich dieses Jahr erweitert und mir vorgenommen bei Möglichkeit öfter Besuch zu uns ein zu laden.
Der Anfang dieses Jahr ist schon gemacht. Letzte Woche habe ich eine zum Frühstück geladen. Da wir hier in Baden Württemberg verlängertes Wochenende hatten und der Bäcker am Feiertag geschlossen blieb. Gab es zusätzlich zu frischen Aufbackbrötchen ein paar selbst gemachte Scones!


Die Scones habe ich im Frühjahr zum ersten mal bei meiner Tante gegessen und mich sofort in diese einfachen und leckeren Brötchen verliebt. Meine Tante war so lieb, mir das Rezept zu verraten und heute möchte ich es mit euch teilen.
Probiert sie unbedingt mal zum Sonntagsfrühstück, oder wie die Engländer zum 5 o'clock tea aus.
Sie sind besonders schnell und einfach gemacht und wirklich lecker!





Für ca. 15 Scones benötigt ihr:

500 g Mehl
1 Pck. Backpulver
1 EL. Zucker
1 TL Salz
125 g Butter in Flöckchen
2 Eier
250 g Joghurt
1 Eigelb
1 EL Schlagsahne

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Zucker und Salz) vermischen. Butter in Flöckchen dazu tun und mit den Fingerspitzen zu Streuseln verarbeiten.
Eier und Joghurt verrühren, zu den Streuseln dazu tun und kurz mit dem Löffel verrühren, dass es gerade vermischt ist. Den Teig mit wenig Mehl kurz mit den Händen verkneten, flach drücken, auf 4 cm dick ausrollen und mit einem Kreisausstecher ca. 5 cm Durchmesser ausstechen.
1 EL Schlagsahne mit dem Eigelb verquirlen und Scones damit bestreichen.
Bei 200° C 15 Minuten backen.




Natürlich kann man nicht nur Süßes zu den Scones essen, sie sind im Geschmack neutral und nicht süß, sodass auch herzhaftes prima dazu passt!


Und was gibt es bei euch zum Frühstück? Müsli, Pancakes oder "nur" das normale Butterbrot?
Oder backt ihr euch das Brot oder die Brötchen zum Frühstück selbst?

Erzählt mir davon, und inspiriert mich! ;)