Freitag, 15. April 2016

Unser Levi ist da!

Einige Wochen sind seit meinem letzten Post inzwischen vergangen und endlich habe ich die Zeit gefunden mich hier kurz zu melden.



Der Grund meiner Abwesenheit, ist die Geburt unseren Sohnes Levi der Mitte März auf die Welt gekommen ist und sich in unseren Herzen für immer einen Platz erobert hat. Seitdem ist unser Leben nicht mehr das was es davor gewesen ist. Der kleine Mann versteht es nämlich die Welt auf den Kopf zu stellen und einen Alles um sich herum vergessen zu lassen, wenn man in die großen Augen blickt, den kleinen Körper hält und diesen unsagbar tollen Duft des Kindes einatmet.




Auch wenn sich der Alltag mit Kind komplett ändert und man etwas weniger Zeit hat, möchte meinen Blog jedoch nicht aufgeben und werde je nach Möglichkeit mich hier auch weiterhin melden.
Habt nur etwas Geduld mit mir, wenn die Posts etwas unregelmäßiger werden. Ich werde mein Bestes auch weiterhin geben und ich hoffe ihr haltet mir die Treue!


Dienstag, 8. März 2016

Frühstücksidee: Smoothie-Bowl + Grundrezept

Ich muss euch was verraten! Ich liebe das Frühstück oder es zu frühstücken! Keine andere Mahlzeit ist meiner Meinung nach so vielseitig wie das Frühstück. Man kann es herzhaft oder süß, warm oder kalt genießen und es dabei aufwendig oder einfach gestalten. Ganz wie es einem beliebt.

Dass, das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist, muss ich euch bestimmt nicht mehr sagen, trotzdem wird sie von vielen nicht als wichtig geachtet oder als vollständige Mahlzeit geschätzt.
Dabei muss es oft gar nicht aufwändig sein und viel Zeit kosten, sich ein gesundes Frühstück zu zaubern, welche auch noch Energie liefert und lange sättigt.

Bei Pinterest und Instagram wo ich gerne immer wieder rein schaue, findet man dafür allerlei Inspiration! Und so wurde ich auf ein paar Superfoods aufmerksam, die zur Zeit ziemlich hipp und gesund sind, schmecken und auch noch hübsch ausssehen. Ich rede von Smoothie-Bowls.



Ich esse schon seit meiner Kindheit gerne Müsli, mal mit Joghurt mal mit Milch, und immer wieder je nach Jahreszeit auch gerne mit Obst, trotzdem ist es schön wenn die Müslischüssel nicht immer gleich aussieht und schmeckt und man sie variieren kann - und dafür ist die Smoothie-Bowl bestens geeignet.

Um euch den Anfang etwas einfacher zu gestalten habe ich euch eine Tabelle erstellt, aus welcher ihr euch die Zutaten als Inspiration raussuchen und kombinieren könnt, sodass letztendlich euer leckeres Frühstück entsteht.


Hier ein paar Beispiele:


Bananen-Kiwi-Bowl

250 g Naturjoghurt
1/2 Banane
4 EL Knuspermüsli


Toppings:

1 Kiwi

1/2 Banane
Mandelsplitter
Ahornsirup/Agavensirup
1 Handvoll Trauben


Banane mit Joghurt mixen, Knuspermüsli unterheben. Alles mit den Toppings belegen.





Erdbeer-Bananen-Bowl


1/2 Banane
100 g tiefgefrorene Erdbeeren
250 g Joghurt
4 EL kernige Haferflocken

Toppings:

1/2 Banane
1 handvoll Himbeeren
6-8 Pecannüsse, gehackt
Kokoschips
Berberitzen

Haferflocken 20 min im Joghurt quellen lassen, anschließend zusammen mit der halben Banane und den Erdbeeren im Standmixer pürrieren.
Den Erdbeer-Bananenjoghurt in eine flache Schüssel geben und mit den restlichen Zutaten dekorieren.



Tropical-Bowl


6 Scheiben Ananas
1/2 Dose Kokosmilch
1/2 Mango
alternativ Porridge unten in die Schüssel für mehr Sättigung

Toppings:

2-3 Scheiben Mango
1 Kiwi
gepuffter Quinoa
Ananaswürfel
Mark einer Maracuja/Passionsfrucht

Die Ananas schälen und in Mundgerechte Stücke schneiden. Die Mango ebenfalls schälen, den Kern entfernen und in Stücke scheiden. Dabei ein bisschen was für die Dekoration übrig lassen.
Alles andere zusammen mit der Kokosmilch in einem Mixer pürieren.

Anschließend die Kiwi schälen und in Scheiben schneiden, die Maracuja auskratzen und mit den restlichen Zutaten dekorieren.



Heidelbeer-Schoko-Bowl


1 handvoll Heidelbeeren
250 g Joghurt
4 EL Kakao
4 EL ChiasamenAhornsirup

Toppings:

Heidelbeeren
Himbeeren
Schokotropfen
gehackte Mandeln
Chiasamen

Heidelbeeren mit dem Kakao und dem Joghurt mixen, anschließend die Chiasamen dazu geben umrühren und in den nächsten 15 Minuten quellen lassen. Dabei immer wieder mal umrühren, damit die Chiasamen nicht verkleben und sich einseitig absetzen. Evtl. anschließend über Nacht kalt stellen.

Am nächsten Morgen, den Chiapudding aus dem Kühlschrank holen und mit den restlichen Früchten, Samen und Nüssen dekorieren.


Bei dieser Art von Frühstück, sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt, und es darf alles rein, was ihr mögt. Wollt ihr mehr Sättigung, kocht doch davor ein Porridge/Haferbrei und hebt es unter den Joghurt/Smoothie bevor ihr es dekoriert. Hauptsache ihr seid satt und es schmeckt!
Kanntet ihr diese Smoothie-Schüsseln schon? Wenn ja, was ist euer Favorit und wie mögt ihr sie am liebsten?

Falls ihr noch eine Inspiration zum Frühstücken in Form von Granola/Knuspermüsli sucht, hier habe ich euch schon mal eine Variation gezeigt!





Dienstag, 16. Februar 2016

Impressions of Traveling - Zion National Park, Death Valley and Yosemite-Park

Heute möchte ich das Schweigen hier wieder mit einem Reisepost brechen. Die letzten Wochen war ich damit beschäftigt aus den ca. zweitausend Bildern die wir während unseren Roadtrips gemacht haben, die schönsten für ein Fotobuch rauszusuchen und ein solches zu gestalten.

Dabei habe ich auch wieder Lust bekommen, zwischen all dem Gebackenen hier auch wieder etwas von der Reise zu zeigen.
Bevor wir die Grenze zu Kalifornien passierten besuchten wir noch als letzten National Park den "Zion". Der Zion ist einer der beliebtesten Nationalparks im Westen der USA, der eine sehr Schluchtenreiche Landschaft mit vielen roten Sandstein-Felsen bildet.



Obwohl wir den Park unter der Woche und nicht am Wochenende besuchten, mussten wir doch lange im Kreis gurken bis wir einen Parkplatz am Ende von Springdale fanden und mit dem Shuttle in den Park zurück fahren. Trotz diesen Umstands waren wir guter Dinge und ließen uns die Laune nicht verderben, denn wir hatten noch "großes" vor uns.



Auf unserer "To-Do"-Liste stand nämlich das besteigen des Angels Landing. Für uns nicht Wandergeübte durchaus etwas großes. Den Gipfel des Felsen ist über einen 4 km langen Trail zu erreichen und hat einen Höhenunterschied von 450 Metern. Besonders anstrengend war für uns dieser Weg da wir Mittags los sind und der Weg kaum Schatten bietet. Aber der Aufstieg hat sich auf jeden Fall gelohnt denn die Aussicht war atemberaubend.



Tipp: Genug zu trinken mit nehmen! Ihr werdet es brauchen! Sowohl beim Aufstieg als auch beim Abstieg! Auch eine Kopfbedeckung (seis ein Hut, oder ein Basecap) sind sehr ratsam, da man sich sonst schnell einen Sonnenstich holen kann.


Unser letzter Nationalpark sollte der Yosemite sein, auf dem Weg dahin fuhren wir auch durchs Death Valley und besuchten den tiefsten Punkt Amerikas, den Badwater Basin. der mit seinen 85,5 m unterm Meeresspiegel den tiefsten Punkt Amerikas ausmacht. Durch seine Salzplatte und die Wüste bildet das Death Valley ein krasses Gegenbild zu den sonst grünen Zion Nationalpark.



Übernachtet haben wir in Bishop, einem Örtchen für Durchreisende mit ein paar Hotels,einer Tankstelle, den üblichen Fastfoodketten sowie einer Bäckerei welche auch ein Ultimativer Geheimtipp ist.




Tipp: Zum Frühstück die Erick Schats Bakkery aufsuchen, durch die riesige Auswahl an Broten, Kuchen und süßen Stückchen schlemmen oder einfach nur eins der leckeren Sandwiches probiern (wir haben uns ein Veggie-Sandwich gegönnt) und sich etwas für die Fahrt mitnehmen.
Tolles Mitbringsel ist die Backmischung des Sheepherder Bread, welche typisch für diese Region ist.


Die Bäckerei liegt in der
763 N Main St, Bishop,
CA 93514, Vereinigte Staaten

Gerne könnt ihr euch auch die Bewertungen bei yelp oder tripadvisior durchlesen!




Der Yosemite Nationalpark ist ein ganz anderer Nationalpark als die anderen, die wir besucht hatten: sehr begrünt mit viel Wasser, wenn man nicht gerade in der Dürrezeit da ist (so wie wir). Auch weißt er Granitfelsen und keine rote Kalksteine auf. Kurzum ein super Kontrast und eine tolle Abwechslung. Der Yosemite, gilt als einer der beliebtesten Nationalpark in Kalifornien.



Eigentlich hatten wir vor auch im Yosemite wieder zu Campen. Leider, ist das Campen in der Hauptsaison ohne Vorreservierung (mind. 3 Monate vorher) nicht möglich. Also mussten wir uns eine Hütte mit Pritsche nehmen. Das besondere an diesem Park ist, dass der Park im Bärengebiet liegt. D.h. man muss jeder Zeit damit rechnen, einem Bären zu begegnen, sei es beim Pausieren vom wandern oder beim Sitzen vorm Zelt. Die Tiere haben nämlich eine super gute Nase und werden durch die vielen Gerüche von Essen und Kosmetika angelockt. Deshalb muss man Nachts auch alles Essbare und die Kosmetik in bärensichere Schränke verschließen. Nichts desto trotz, lassen es sich viele Touris (wie wir) aber auch Amerikaner nicht nehmen, den schönen Park aufzusuchen und die Natur zu genießen.



Aber auch andere Tiere gibt es im Yosemite zu entdecken, wie die grauen, frechen Eichhörnchen, oder Hirsche. Ich war immer wieder aufs neue überrascht wie zutraulich die Tiere dort doch sind, obwohl tausende von Besucher im Jahr die Parks besuchen, die den natürlichen Lebensraum der Tiere darstellen.





Ich hoffe der kleine Einblick und die Abwechslung zu den ganzen Food-Posts hier hat euch gefallen. Beim nächsten Reiseimpressions-Post wird es etwas zur Geisterstadt Bodie geben, sowie ein Paar Bilder aus San Franzisco.

Bis dahin!

Donnerstag, 4. Februar 2016

Kartoshka + Neuigkeiten

Huhu, da bin ich wieder! Hat mich jemand vermisst? Ja, ich weiß das Jahr ist schon 2 Monate alt und ich melde mich erst jetzt..Wofür ich mich auch ordentlich schäme, aber gewisse Umstände kamen mir dazwischen- mehr dazu im Laufe des Posts ;)

Ich habe euch heute ein Rezept mitgebracht, welches es bei uns eigentlich zur Weihnachtszeit gibt, aber sich ebenso gut zur Plätzchen-Verwertung anbietet. Und ich muss sagen, ich liebe es! 
Gerade in den Wintermonaten, kann ich von Schokolade nicht genug bekommen, und das gute ist, durch die Feiertage und die Kälte bin ich nicht allein mit diesem Gelüst und kann deshalb ohne schlechtem Gewissen, meiner Lust frönen. :)



Das Rezept kommt eigentlich aus dem russischen und heißt "Kartoshka", übersetzt bedeutet das Kartoffeln.



Für unsere süßen Kartoffeln, brauchen wir:

Zutaten:

0,5 kg Plätzchen oder Butterkekse
250 g Butter
200 g Zartbitterschokolade
200 g gemahlene Mandeln
1 Glas Rosinen in Rum einweichen, oder kochendes Wasser
50 g Kakaopulver
1 Schnapsglas Rum (2 cl) oder Kirschsaft
optional Rumaroma

Zubereitung:

Die Butterkekse in einen Gefrierbeutel füllen und mit dem Nudelholz fein zerkrümeln. Rosinen und Mandeln mit Kekse mischen.
Die Blockschokolade mit Butter im Wasserbad schmelzen. Die flüssige Blockschokolade mit Butter, Kakao und Rum (+Rumaroma) mit Keksbrösel gut durchmischen. Daraus Eier-große Kartoffeln (ich habe stattdessen Kugeln geformt) formen, in Kakao wälzen und  kalt stellen.


Um zur Einleitung diesen Posts zurück zu kommen:
Ich hab euch hier noch eine Kugel! :D



Oder etwas ausführlicher:
Ich weiß, dass es hier die letzte Zeit ruhiger gewesen ist. Es ist nicht so, dass mir das bloggen keinen Spaß mehr macht, ich musste nur mein Hobby etwas hinten anstellen und es wird wohl auch in der nächsten Zeit ein bisschen ruhiger bleiben, da wir Nachwuchs erwarten und der Termin in greifbarer Nähe ist.



Ich hoffe jedoch nachdem sich der neue Alltag eingespielt hat, ich in der Elternzeit wieder mehr Zeit haben werde, um mich hier öfter melden zu können.



Ich hoffe ihr bleibt mir treu und schaut trotzdem immer wieder mal hier vorbei! ;)



PS: Wer die Tage Fasching feiert, für den habe ich HIER ein super leckeres Rezept für Quarkbällchen.