Montag, 29. Oktober 2012

Quittenbrot

Nachdem der erste Schnee dieses Jahr eingesehen hat, dass er im Oktober eindeutig zu früh ist kann ich ja weiter etwas herbstliches Posten :)

Aus den Quitten vom letzten Post habe ich nicht nur Gelee gekocht, nein das Mus musste auch noch verarbeitet werden. Nach einigem Recherchieren hab ich mich für Quittenbrot entschieden. Warum es so heißt, keine Ahnung ich würde es eher Quittenkonfekt nennen.


Das Konfekt habe ich einmal in Kokosraspeln gewälzt, die andere Hälfte einfach mit Puderzucker bestäubt.



Einfach so sind die Konfekt sehr süß, aber zum Kaffee oder Tee ein Genuss. Da braucht man nichts mehr zu süßen.

Das Gelee und das Quittenbrot habe ich nach diesem Rezept gemacht. 


Einen schönen Start in die neue Arbeitswoche.



Samstag, 27. Oktober 2012

Quitten-Gelee

Diesen Herbst haben es mir Früchte besonders angetan. Ich habe schon Nektarinen, Äpfel, Kürbis und verschiedene Nüsse verarbeitet aber noch keine Quitten.
Quitten sind nicht die Obstsorte die mir jedes Jahr unter kommt und bei der ich gleich mehrere Ideen habe, was man auch ihr machen könnte. Also lagen sie bei mir eine Woche lang rum auf ihre Verwendung wartend. Pünktlich zum ersten Schnee den es heute bei uns gibt, sind die Quitten verarbeitet und ich kann euch das Ergebnis präsentieren.

Schließlich hat bei meiner Entscheidung doch das Quittengelee mit einer Note Zitrone gesiegt und ich muss sagen es ist soooo lecker, dass ich binnen zwei Tagen schon ein Glas leer gelöffelt habe.


Hauptsächlich hat es mich gereizt den Labelizer zu benutzen und da ich sonst keine andere Marmelade habe, die dafür herhalten konnte musste ich Quittengelee kochen.
Das gute daran ist, dass das Gelee durch das Label einen professionellen Touch bekommen haben und so werde ich wohl einige Gläser als Gruß aus meiner Küche verschenken. 


Verschenkt ihr auch gerne etwas selbstgemachtes aus der Küche? Und was werden bei euch aus Quitten gemacht?



Dienstag, 23. Oktober 2012

Fleamarket finds

Am Sonntag war ich dieses Jahr zum ersten und wohl auch zum letzten mal auf einem Flohmarkt.
Ich weiß, dass es etwas spät ist und die Flohmarkt-Saison eigentlich schon so gut wie zu Ende ist, aber dieses Jahr hat mich meine Arbeit so in Anspruch genommen, dass ich Samstags meist keine Zeit hatte.
Aber Einmal ist besser als Keinmal (ich bemühe mich stehts positiv zu denken) und wir hatten sehr viel Glück, sodass es nicht hätte besser sein können. Sonnenschein bei 20° und lauter gut gelaunte Leute aus unserer Kreisstadt die das goldene Herbstwetter genießen wollten.

Auch ich habe etwas gefunden, was ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte und meine Schwester war auch gleich bereit mit meinem neuen Fund zu posen :)


Darf ich vorstellen meine neue Kamera-Liebe und Deko-Stück!




        



Zur Kamera habe ich sogar einen Blitz ergattert, bei dem leider die Birne fehlt, aber für das Foto konnte ich's gerade noch verkraften, mit Blitz sieht sie noch ein bisschen Nostalgischer aus :)


Habt ihr auch eine Vorliebe für alte Sachen? Sammelt ihr bestimmt Dinge oder verliebt ihr euch spontan in Stücke, die ihr dann unbedingt haben müsst?
Einen schönen Tag euch noch.


Samstag, 20. Oktober 2012

Pumpkin Soup

Passend zum schönen goldenen Herbstwetter, gab es bei uns endlich was mit Kürbis. Ich gestehe ich bin nicht der große Kürbis-Fan und mag nur ein paar Speisen in dem er vorkommt.

Da ich Creme-Suppen sehr liebe könnt ihr euch also denken zu was ich den Kürbis verarbeitet habe. Richtig, zu einer Kürbis-Creme-Suppe! Und zwar nach diesem Rezept, mit dem die liebe Anja voll meinen Geschmack getroffen hat.


Als Topping gab es bei mir noch selbstgemachte Zimt-Croutons und so hatte das ganze schon fast etwas Weihnachtliches. Geschmacklich kann man sich ja schon ein bisschen auf die schöne vorweihnachtliche Zeit einstimmen.

Für die Croutons:

Von 2 Scheiben Toastbrot die Rinde mit einem scharfen Messer abschneiden und die Scheiben in kleine Würfel schneiden.
In einer Pfanne 2 EL Butter erhitzen und die Toastbrotwürfel darin anbraten. Zum Schluss die Würfel mit Zimt und Salz bestreuen und auf Küchenpapier abkühlen lassen.





Und was macht ihr aus Kürbis? 


Einen schönen golden Sonntag.





Montag, 15. Oktober 2012

Sonntagssüß II

Am Wochenende hatte ich wieder Besuch und für den lieben Besuch muss man natürlich auch eine schöne und leckere Torte backen.
Da meine Liste "Das muss ich noch backen" inzwischen ziemlich lang geworden ist dachte ich mir, dass ich mal wieder eine Torte "abarbeiten" könnte.


Entschieden habe ich mich für die:


Für den Rührteig:
125 g Margarine
100 g Zucker
4 Eier
50 ml Apfelsaft
200 g Mehl
3 gestr. TL Backpulver 

Backofen auf 180° (Umluft 160 Grad) vorheizen. Margarine schaumig schlagen. Zucker, Eier, Apfelsaft zugeben. Mehl mit Backpulver mischen und unterrühren. Teig in eine gut gefettete Springform geben und ca. 30 Min. backen. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Springformrand abnehmen.

Für die Füllung:
500 g Äpfel
2 TL Zimtpulver
3 EL Amaretto
6 Blatt Gelatine
150 ml Apfelsaft
40 g Zucker
600 g Sahne
2 Pck. Vanillezucker
1/2 Pck. Vanillepudingpulver
125 ml Milch

Äpfel schälen, entkernen und würfeln. Mit Zimt, Amaretto vermengen, etwas ziehen lassen. Tortenboden einmal waagerecht halbieren, einen Boden mit einem Tortenring umschließen. Äpfel einfüllen und einen 2 cm breiten Rand frei lassen.

Gelatine in Wasser einweichen. Saft und 30 g Zucker erwärmen. Gelatine ausdrücken und im Saft auflösen. Sobald die Masse zu gelieren beginnt, die Sahne mit Vanillezucker steif schlagen und unterheben. Die Creme auf die Äpfel streichen und den zweiten Boden auflegen. Torte ca. 3 Stunden kühlen.

Puddingpulver mit 10 g Zucker und 2 EL Milch verrühren. Übrige Milch aufkochen, Puddingpulver einrühren und einmal aufkochen. Pudding vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und auf der Torte verteilen. Erkalten lassen. Mit Früchten und Schokodekor verzieren.




Amarettotrunkene Äpfel lassen beim Schlemmen durch die süßen Schichten selig seufzen... .



(aus Sweet Dreams Herbst 2011)

Dafür, dass die Tortenfüllung zum Großteil aus Sahne besteht, sollte man sich trotzdem nicht davon abbringen lassen zu probieren, denn durch den Apfelsaft in der Sahne und den Geschmack von Amaretto hat die Torte eine erfrischende Wirkung und ist nicht so stark sättigend wie zuerst vermutet. Meine Gäste und ich waren positiv von dem Geschmackserlebnis angetan und sind der Meinung dass sie sich Haushoch gegen sonst übliche Apfelkuchen und Torten abhebt.


Guten Appetit und viel Erfolg beim backen, wünscht

Dori

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Kuchen im Glas

Jeder kennt sie die Weck-Gläser. Meist aus dem Gebrauch Marmelade oder ganze Früchte wie Gurken und Tomaten einzuwecken.
Momentan werden die Gläser aber auch gerne zum einwecken von Kuchen verwendet. Diesem neuen Back-Trend konnte ich mich auch nicht länger entziehen und hier sind meine ersten Kuchen im Glas.




Nektarinen-Walnuss-Kuchen im Glas (4 Stück)

Zutaten für den Mürbeteig:
150 g Mehl
50 g Zucker
2 EL Kakaopulver
1 Eigelb
125 g kalte Butter
50 g gehackte Walnüsse

Für die Füllung:
2-3 reife Nektarinen
50 g Zucker
100 ml Pfirsichsaft
3 TL Stärke
Puderzucker

Für den Teig Mehl mit Zucker und Kakao in einer Rührschüssel mischen. Eigelb zugeben. Butter in Flocken um das Eigelb verteilen. Zutaten mit dem Handmixer krümelig verkneten. Walnüsse zugeben und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten, zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie  wickeln und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Für die Füllung Nektarinen waschen, entsteinen und in Würfel schneiden. Fruchtstücke mit Zucker und Saft aufkochen. Stärke und wenig kaltes Wasser glatt rühren, in den Nektarinensud rühren und nochmal aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen und den Kompott abkühlen lassen. Den Backofen auf 200 Grad (Umluft 180°) vorheizen.

In der Zwischenzeit 4 ofenfeste Förmchen oder Weckgläser sorgfältig mit etwas Butter fetten. Mürbeteig auf bemehlter Arbeitsfläche dünn ausrollen. 4 Kreise in Größe des Gefäßbodens ausstechen und die Böden der Förmchen/Gläser damit belegen. Aus dem Teig 4 breite Streifen (in Höhe des Gefäß) schneiden, Rand der Förmchen/Gläser damit auskleiden. Kompott einfüllen. Die Küchlein 20-25 Min. backen. Etwas abkühlen lassen dann stürzen und auskühlen lassen. Oder aus dem Glas genießen. Vor dem servieren mit Puderzucker bestreuen.









Das Rezept stammt in Anlehnung an ein Rezept aus der "Sweet Dreams" Sept/Okt 2011.

Ich liebe es, wenn man etwas Bekanntes "zweckentfremdet" oder für etwas gebraucht; worauf man im ersten Moment nie gekommen wäre, dass man es auch dafür benutzen kann. Wie in diesem Fall. Habt ihr schon Kuchen im Glas gemacht? Oder für was benutzt ihr Weck-Gläser?







Dienstag, 2. Oktober 2012

Trauben - Cookie Dessert

Auf unserer Hochzeit vor 2 Jahren, gab es ein leckeres Schichtdessert. Nach dem ersten probierten Löffel habe ich mich gleich verliebt. Zum Glück kann man der Braut keinen Wunsch abschlagen und ich habe das Rezept bekommen. Seitdem gibt es bei uns das Rezept nicht nur am Hochzeitstag sondern auch unterm Jahr :)


Zutaten:

kernlose Weintrauben

Quark
Mascarpone
Schlagsahne       zu gleichen Teilen       

American Cookies
Vanillin-Zucker
Zucker


Schlagsahne steif schlagen. Quark und Mascarpone zu einer Creme  verrühren und die Schlagsahne unterheben, das ganze nach belieben mit Zucker und Vanillin-Zucker süßen und abschmecken.
Die American Cookies zerbröseln. 
Zuerst die Weintrauben, dann die Creme und die Cookies in das Gefäß schichten, evtl. je nach Höhe des Gefäßes den Vorgang wiederholen.




Guten Appetit.

Hugs and kisses  - Dori