Dienstag, 25. Februar 2014

Apfelmuskuchen und neues Backbuch

Heute möchte ich euch ein Backbuch vorstellen, welches ich von meinem Mann zu Weihnachten bekommen habe. Das Buch ist das erste Backbuch von der erfolgreichen Food-Bloggerin Jeanny. Ihren Blog "Zucker, Zimt und Liebe" führt Jeanny seit 2012. Und jeden Sonntag warten ihre Leser gespannt, welches Rezept sie denn diesmal zeigt. Ihr Blog war einer der ersten den ich regelmäßig besuchte und der mir beim Anblick der Bilder immer wieder das Wasser im Mund zusammen laufen ließ.




Als mich dann mein Mann fragte, was ich mir denn zu Weihnachten wünsche und ich ihm meine Wunschliste zeigte, entschied er sich mir dieses Backbuch zu schenken und so konnte ich es kaum erwarten bis das Buch Mitte Januar erschien.



Da unsere Oma heute Geburtstag hatte und sie aber selbst leider nur noch selten backt, nahm ich dies zum Anlass endlich etwas aus dem "Zucker, Zimt und Liebe"-Buch nach zu backen und entschied mich für den Apfelmuskuchen.


Das Buch ist in 5 Kategorien eingeteilt:


Kleine süße Sünden
Für den Kuchenteller
Aus der Keksdose
Französische Tartes & American Pies
Im Schokoladenhimmel

So ist es leicht für jeden Anlass das passende Rezept zu finden.


Ich für meinen Teil muss mir noch eine kleine Springform mit 20 cm Durchmesser und eine Kastenform mit 25 cm Länge kaufen, damit ich auch jedes Rezept ohne umzurechnen nachbacken kann.

Was mir aber ganz gelegen kommt, denn für einen 2-Personenhaushalt immer einen großen Kuchen zu backen (nur weil ich die große Formen besitze) stört mich schon seit ner Weile.

Kanntet ihr Jeannys Blog schon, oder habt ihr vielleicht auch schon ihr Buch?
Und mögt ihr Back- und Kochbücher auch so sehr wie ich? Ich mag es ja schon sehr mir nur die Bilder anzuschauen, mich von den Fotografien inspirieren zu lassen, ohne unbedingt etwas daraus nachzukreiren. Es sind einfach toller Bilderbücher!


Ich freue mich von euch zu lesen!





Das Buch "Zucker, Zimt und Liebe: Jeannys süße Rezepte" ist im Hölker-Verlag erschienen.
1. Auflage 2014, 172 Seiten, 24,95 €


Donnerstag, 13. Februar 2014

Marshmallow-Herzen

Letztes Wochenende:


Ich stehe verschlafen in der Küche und warte darauf, dass die Senseo meinen Kaffee aufbrüht. Während dessen schaue ich nebenher auf den Kalender was die kommende Woche so alles anfällt. Zwischen Wocheneinkauf, Geburtstagen und anderen Terminen blitze der 14. Februar durch und ich begann zu überlegen: "Was war da nochmal?" - Achja, Valentinstag! 

Eigentlich zelebrieren wir diesen Tag nicht. Wir halten es so, uns auch unter dem Jahr hin und wieder eine Kleinigkeit zu schenken oder ne Freude zu machen.
Nach meinem ersten Schluck Kaffee (der inzwischen aus der vollen Tasse dampfte) begann mein Kopf gleich auf Hochtouren zu laufen und es geisterten mir Gedanken durch den Kopf wie: Neuer Blogpost wird fällig! Valentinstagspost?! Basteln?! Backen?!
Aber irgendwie wollte mir nichts so wirklich einfallen. Also erstmal in Ruhe gefrühstückt.
Für den Samstag hatten wir uns vorgenommen in unserem Wohnzimmer neue Fußbodenleisten zu montieren. Und wie es so schön heißt: " The early bird catches the worm!" Machten wir uns auch gleich an die Arbeit.
Ein paar Stunden später: Mein Mann misst gerade etwas aus und ich helfe ihm. Er sagt mir ein Maß welches ich mir doch bitte kurz merken solle.
Also sage ich mir die Zahl ständig vor: "27 cm".
Also ich: "Siebenundzwanzig, siebenundzwanzig, siebenundzwanzig..." Endlosschleife versteht sich, während ich in einer Zeitschrift blättere die auf dem Tisch lag. Plötzlich die Idee: Ich weiß was ich als Valentinstagspost mache! Mein Mann der kurz aus dem Zimmer war, kommt zurück und schnappt sich die Leiste um sie zurecht zu sägen.
Er fragt mich: "Und?" (Damit meint er die Maße)
Ich: "Marshmallowherzen!!" und strahle über das ganze Gesicht.
Mein Mann verwirrt: "Was?"
Ich glücklich wiederholend: " Ich mache Marshmallowherzen!"
Er: "Ich meine die Maße!"
Ich: "Achsooo, ääh, keine Ahnung?"
Soviel zu meiner Hilfe. Natürlich musste mein Mann dann nochmal messen. Mir war das egal, ich war glücklich, ich hatte eine Idee!


Das Rezept habe ich bei Vera gefunden und habe es ein bisschen abgewandelt.

Für die Marshmallowherzen benötigt ihr:

Kokosfett (Palmin)
2 EL Speisestärke
250 g + 2 EL Puderzucker
2 Päckchen Sofortgelatine
150 ml lauwarmes Wasser 
1 Prise Salz
1-2 Päckchen Vanillinzucker
roten Lebensmittelfarbe in Pulverform (ich habe dieses verwendet)

(1) Die Form mit Palmin einfetten.

(2) 2 EL Puderzucker mit 2 EL Speisstärke mischen und damit die Form bestäuben. Den Rest zur Seite stellen.

(3) 250 g Puderzucker + Vanillinzucker und Salz mischen.

(4) 2 Beutel Gelatine mit 150 ml lauwarmen Wasser verrühren und kurz aufkochen, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat.

(5) Die gelöste noch heiße Gelatine zum Puderzucker geben und sofort mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe verühren. Dabei etwas von der roten Lebensmittelfarbe (je nach Farbintensität) hinzu geben. So lange rühren bis die Masse cremig-zäh ist.

(6) Die Masse auf das Blech geben und glatt streichen. Bei Zimmertemperatur ca. 2 Stunden erkalten lassen, bis die Masse fest ist.

(7) Masse mit restlicher Puderzucker-Stärke-Mischung bepudern. Die Masse in Stücke schneiden oder Formen ausstechen. Die Schnittkanten in der Puderzucker-Stärke-Mischung wenden.



Ich bin wirklich begeistert wie einfach Marshmallows her zu stellen sind. Ich habe mir das komplizierter vorgestellt. Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass die Herzen mein dritter Versuch sind.
Mein erster Versuch war zu Weihnachten und ging tatsächlich daneben, weil die Gelatine so verklumpt war, durch das kalt auflösen und es sah so nach Gelkerzenmasse aus, dass ich sie gleich in die Tonne gepfeffert habe. Der zweite Versuch glückte mir dann aber super, nachdem ich mich dazu entschlossen hatte die Gelatine auf zu kochen. Ich stach Sterne aus und die wurden als Geschenke aus der Küche in den Norden Deutschlands verschickt.


Und der dritte Versuch wie ihr seht gelang auch ganz gut. Ich glaube ich sollte die Masse nur noch ein klein bisschen länger schlagen, vielleicht würde sie dann nicht so dolle kleben und so wie leicht nass an den Schnittstellen sein.


Die Herzchen habe ich natürlich auch gleich verschenkt. Wenn ihr sehen wollt wie ich sie verpackt habe, bei Instagram gibt es ein Bild davon.


Tut mir echt leid, dass der Post jetzt doch so spät online kam. Zu dem ganzen Übel dass ich die Idee sowieso erst sehr spät umzusetzen begann, meinte auch noch meine SD-Karte der Kamera spinnen zu müssen und wollte die Bilder nicht anzeigen, sondern stattdessen formatiert werden. 
Wenn ich nicht meinen Mann gehabt hätte, ich hätte mir nicht zu helfen gewusst, aber er konnte die Karte zum Glück wenigstens soweit instand setzten, dass ich die Bilder über die Kamera auf den PC übertragen konnte.



Ansonsten bleibt mir nur noch übrig, euch einen schönen Abend zu wünschen.
Und einen schönen Valentinstag morgen, ob ihr ihn zelebriert oder nicht.
Ansonsten kann man ja den Start ins Wochenende feiern, gell?