Samstag, 29. März 2014

Pudding eggs & Napkin bunny tutorial

Ist der Frühling nicht einfach toll? Jedes Jahr gibt es für mich nichts schöneres, als das Erwachen der Natur und damit alles Lebens nach einem kalten Winter. Auch wenn der letzte Winter eigentlich ein Frühling war, so wie man es die ganze Zeit im Radio hörte, freue ich mich doch umso mehr auf den rechten Frühling! Zum richtigen Frühling gehört für mich, das aufwachen von singenden Vögeln vorm Fenster, das summen von ersten Bienen und Hummeln beim Gartenwerkeln, das Sprießen von Bäumen und Blumen und auch die wieder etwas längeren Tage bei warmem Sonnenschein. 


Mit dem Frühling steigt bei mir auch die Lust auf frische Farben, das müssen nicht nur pastellige Farben sein, sondern darf dann auch gerne etwas knalliger werden. Gern gesehen sind hier warme Töne wie corall, rosa oder gelb.


So kam es, dass bei meinem letzten Besuch im örtlichen Dekoladen die schöne rosa Schale und das Geschirrtuch mit in den Einkaufskorb mussten. So ein paar kleine Farbtupfer im Geschirrschrank sehen besonders frisch aus zwischen all dem weißen Geschirr (wie es bei mir der Fall ist), findet ihr nicht?


Um euch meine Errungenschaften nett zu präsentieren, habe ich mich dann auf Ideensuche gemacht. Ich wollte etwas leicht österliches und kontrastfarbenes zu dem schönen Rosa. Fündig wurde ich dann bei LECKER und musste auch gleich das Rezept für die leckeren Puddingeier ausprobieren.


Für 8 Pudding-Eier benötigt ihr:

1/2 l + 5 EL Milch
2 EL + 75 g Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver zum kochen
300 g + etwas Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
150 g Magerquark
6 EL Öl
1 Ei
8 Aprikosenhälften aus der Dose
Puderzucker

1) 1/2 Tasse Milch mit den 2 EL Zucker und dem Puddingpulver verrühren. Die restliche Milch aufkochen und das angerührte Puddingpulver einrühren. Alles unter ständigem Rühren ca. 1 Minute köcheln lassen, anschließend den Topf vom Herd ziehen. Und den Pudding abkühlen lassen.

2) Für den Quark-Öl_Teig das Mehl, Backpulver und den restlichen Zucker sowie das Vanillezucker mit 1 Prise Salz vermischen. Quark, 5 EL Milch, ÖL und das Ei dazu geben.
Alles mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten.

3) Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einer Rolle formen und anschließend in acht gleich große Stücke teilen. 

4) Die Teigstücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backpapier legen und mit leicht bemehlten Händen zu flachen ovalen drücken. Dabei in die Mitte eines jeden "Ei's" eine kleine Mulde drücken.

5) Den Vanillepudding nochmals durchrühren und jeweils einen großen EL Pudding in die Teigmulde geben.
Anschließend eine abgetropfte Aprikosenhälfte auf den Pudding setzen und die "Eier" ca. 18-20 Min im vorgeheizten Backofen, bei 175°C backen.

6) Die Puddingeier auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Dabei Pudding und Aprikose eventuell mit einem Löffel abdecken.



Falls ihr noch eine kleine Wirkungsvolle und niedliche Dekoidee für euer Osterbrunch braucht, wie wäre es mit Serviettenhasen? Der Hase ist super schnell gefaltet und macht sich auf jedem Teller super als Platzhalter. Dafür einfach ein Bändchen um den Hals des Hasen legen auf welches ein Schildchen mit dem Namen des Gastes gefädelt ist!



Ich hoffe die Anleitung ist verständlich? Sollten doch noch Fragen auftreten, dürft ihr mir die Fragen gerne in den Kommentaren stellen.




Falls ihr noch eine weitere Inspiration für Ostergebäck sucht, letztes Jahr habe ich dieses Gebäck vorgestellt.


Habt ein schönes, sonnig-warmes Wochenende!







Mittwoch, 5. März 2014

Vom harten Blogger-Dasein und DAYlicious


Das Leben als Blogger ist schon hart! Bis jetzt hab ich mir noch nicht viel aus den Zahlen von Followern, oder der Seitenaufrufe am Tag gemacht. Stattdessen freue ich mich einfach nur über einen jeden Besuch von euch, egal ob es nun dreißig am Tag sind oder Hundert, schließlich ist das hier mein Hobby und es geht dabei nicht um meine Existenz!

Meist nutze ich meinen freien Tag in der Woche dazu um einen neuen Post vorzubereiten, so auch heute. Dank dem schönen Wetter und Sonnenschein sprang ich heute also früher aus dem Bett als normal, und machte mich nach dem Frühstücken gleich ans Werk. 
Heute wolle ich euch nämlich das DAYlicious-Buch vorstellen, welches ich von meinem Mann zum Valentinstag geschenkt bekommen habe.


Das Buch handelt von 1 Tag, durch welchen 5 Bloggerdamen mit wunderschön-inspirierenden Blogs führen. Dabei zeigen sie 50 Rezepte und 1000 Ideen. Den Anfang macht Rike mit einem lykkeligen Morgen, das Mittagessen zeigt uns Susanne von La Petit Cuisine, den Nachmittag verbringt man mit den Torten von Jessica aus Törtchenzeit und den Mädelsabend mit Liz & Jewels. Und wer dann immer noch nicht genug hat kann noch Klitzekleine Mitternachtssünden von Dani zu sich nehmen.

Alles in Allem ist das Buch sehr abwechslungsreich und bietet Rezepte für Süßes und Salziges aber auch für Getränke und Suppen.


Aber nun zum Grund warum das Bloggen manchmal echt hart sein kann, dass man nie mit sich und seiner Leistung zufrieden ist... .

Als Rezept suchte ich mir Handpies aus, dafür hatte ich alle Zutaten Zuhause und musste nicht noch zusätzlich Einkaufen fahren, was mich nur Zeit kosten würde. Also schmiss ich den Mixer an und Los gings.
Die Pies waren im Nu gebacken, also nur noch fotografieren, bearbeiten etc. 



Voller Tatendrang und guter Dinge, froh meine Fotos im Kasten zu haben, schaltete ich also meinen Laptop an. Als sich Blogger bei mir öffnete, traue ich meinen Augen kaum ganz oben in meiner Leseliste schauen mich wunderschöne Strawberry-Blossom Handpies von meiner Lieblingsbloggerin Vera an. 
Und schwupps war all meine Motivation dahin! Wie kann ich denn jetzt meine popeligen Bilder von meinen Pies zeigen. Neben ihren schönen Blümchen-Pies sehen meine ja lieblos hingeklatscht aus! Also grummelnd die Fotos von der Kamera hoch geladen und durchgeschaut. Dann hier den Kontrast angepasst, da den Bildausschnitt etwas zurecht geschnitten und meine Bilder waren fertig. Und dann dachte ich mir: "Ach egal, dann gibts hier eben popelige Pies!" Schließlich waren sie ober lecker und dieser Post wird mich eben immer wieder Motivieren mir noch mehr Mühe zu geben um irgendwann vielleicht auch mal so tolle Bilder und Ideen zu haben wie Vera! ;)

Und dass wir beide an einem Tag die gleiche Idee zum Post haben und von dem Rezept so angetan sind, zeigt ja nur umso mehr, dass die Pies oberlecker sind und das Buch wirklich nicht zu verachten ist! 



Dafür benötigt ihr: 

Für den Teig:

250 g Mehl
60 g Zucker
110 g kalte Butter
1 Ei

Für die Füllung:

50 g weiße Schokolade
125 g Frischkäse
2 TL Milch
1 EL Zucker
10 frische oder gefrorene Himbeeren

Glasur:

1 Ei


Zubereitung:

1.) Mehl, Zucker und Butter in Stücken und das Ei in eine Schüssel geben und mit dem Mixer zu einem Teig verarbeiten.

2.) Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 40 Min in den Kühlschrank zum ruhen geben.

3.) Für die Füllung die Schokolade fein hacken, dann Frischkäse, Milch und Zucker dazu geben und gut vermischen.

4.) Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dick ausrollen und mit einem Kreisausstecher Kreise ausstechen. Die Hälfte der Kreise je mit einem TL der Creme belegen und eine Himbeere darauf setzen. Danach einen weiteren Teigkreis drüber legen und die Ränder mit einer Gabel fest drücken. Im Anschluss die Pies mit 2 kleinen Schnitten versehen.

5.) Zum Schluss ein Ei verquirlen und die Pies mit dem Ei bestreichen. Anschließend die Pies 22 Minuten bei 170°C Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene backen.



Ich hoffe euch stören der letzte und dieser etwas Werbungslastigen Posts nicht. Als Blogger ist man diesbezüglich voreingenommen und total interessiert was die anderen so machen. Da ist es fast selbstverständlich dass man sich die Bücher der anderen Blogger kauft... . Die Bilder sind einfach so schön zum Anschauen!



Und was ist zur Zeit euer liebstes Back- oder Kochbuch? Und könntet ihr kaum an einem schönen vorbei gehen ohne es nicht zu kaufen?


Habt einen schönen Frühlingstag!