Donnerstag, 29. Januar 2015

Gefüllte Pita-Taschen


Eigentlich wollte ich heute meinen zweiten Teil des Travelguides veröffentlichen, habe mich jetzt aber doch kurzfristig um entschieden und zeige euch heute ein einfaches Rezept für ein leichtes Mittag- oder Abendessen.



Das neue Jahr beginnt ja meist mit ein paar überflüssigen Pfunden auf den Rippen und der Hüfte, welche man sich über die vielen Feiertage im alten Jahr angefuttert hat. Da man aber nicht jedes neue Jahr mit dem einen Vorsatz beginnen möchte "Abzunehmen" dachte ich, dass man sich auch einfach etwas leichtere Kost genehmigen könnte, welche nicht so schwer im Magen liegt, aber trotzdem sättigt und gut schmeckt.

Da wir sehr gerne Salat essen, und bei uns auch an manchen Tagen die Küche kalt bleibt, gab es bei uns vor ein paar Tagen gefüllte Pita-Taschen zu essen.




Pita ist ein etwas dickeres, weiches Fladenbrot meist aus Hefeteig gemacht. Dies kann man entweder selbst machen, oder wenn es schnell gehen soll auch schon fertig kaufen.Bei uns herrschen hier unterschiedliche Vorlieben mit denen ein jeder seine Brottasche füllt. Hier die Variante wie ich sie gerne esse.



Unsere Pita-Brote sind gefüllt mit
Scampis
Feldsalat
Tomaten
Feta

Für den Dressing habe ich
Joghurt
1 Zehe Knoblauch
Kräuter der Province
Pfeffer
Salz
vermischt und abgeschmeckt und mit der Füllung in die Brottaschen gegeben.






Natürlich kann man sie auch beliebig anders füllen, da sind eurem Appetit und der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Und was isst ihr so, wenn die Küche mal kalt bleibt oder es leichte Kost geben soll?





Freitag, 9. Januar 2015

Travelguide for a Roadtrip through the west of the USA - Was muss ich wissen?

Hallo Zusammen! 

Und seid ihr alle gut ins neue Jahr gestartet? Bei mir kam die Blogpause doch viel früher als ich angenommen hatte und hielt auch länger an als geplant.
Momentan hänge ich noch ein bisschen in den Seilen und zwischen den Jahreszeiten, doch bevor sich bei mir der Winterblues einstellt, wollte ich diesem entgegen wirken und schaute mir ein paar Urlaubsfotos von letztem Jahr an. Wer mir bei Instagram folgt, der weiß dass wir letztes Jahr einen dreiwöchigen Urlaub durch die USA gemacht haben. Und während wir so Meile um Meile durch die schöne Landschaft fuhren kam ich auf die Idee euch einen kleinen Travelguide zu schreiben. In welchem ich nicht nur Bilder von den Sehenswürdigkeiten zeigen möchte sondern auch ein bisschen auf das drum herum wie z.B. die Vorbereitungen einzugehen. Seid ihr bereit?



Dies ist  er also der erste Post einer  ganzen Reihe zu unserem Roadtrip im Herbst letzten Jahres.
Warum ich diesen Post schreibe?
Ich denke dass der Trend (vor allem beim jungen Leuten) immer mehr zu Individualreisen geht.
Reisen, bei denen man unabhängig vom Reiseveranstalter ist, und das Tempo selbst bestimmen kann. Sowie zu entscheiden was man wann ,und vor allem wie viel man sehen möchte. 


Diese Art zu Reisen vermittelt einem das Gefühl von Freiheit wie man es hier auf der Straße bei langen Fahrten nie erleben wird. In den Staaten muss man oft viele Kilometer fahren um wieder Menschen und vor allem Zivilisation zu begegnen.
Auch bin ich der Meinung dass jeder in seinem Leben einmal so eine Art von Reise gemacht haben muss.


Dass wir letztes Jahr so einen Urlaub machen wollten, zu dieser Überlegung kamen wir spontan am Anfang des Jahres, als wir uns erste Gedanken über unsere Urlaubsplanung für das Jahr 2014 machten.

Und sofort stellten sich uns eine Menge Fragen:





Wann macht man so eine Reise am besten?
Wir entschieden uns für den Herbst, da wir beide nicht an die Schulferien gebunden sind und gerne außerhalb der Hauptsaison reisen. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass man oft günstiger reist.
Ein weiterer Punkt war, dass im Herbst das Wetter an Westküste immer noch sehr warm ist mit Temperaturen von 30°- 40°C.
Die Landschaft im Herbst so vielseitig ist, wie zu keiner anderen.

Zum Zeitpunkt der Reise zählt aber auch das Alter, welches man hat wenn man die Reise antritt. Generell würde ich es nicht raten eine solche Reise in einem Alter unter 21 Jahren anzutreten. Denn in Amerika ist man erst ab 21 Jahren Volljährig, davor muss man mit gewissen Einschränkungen rechnen. Dies gilt z.B beim Einlass in gewisse Pubs und dem Erwerb von Alkohol. 
Selbst wenn man mit Freunden unterwegs ist die Älter sind, möchte man ja aus gewissen Aktivitäten nicht ausgeschlossen werden, oder gar anderen den Spaß verderben weil man selbst nicht mit machen darf, oder dabei sein kann.
Aber auch das Mieten eines Autos, ist mit unter 25 Jahren immer teurer, als mit 25+.

Wieviel Zeit sollte man sich für so eine Reise nehmen?
Wir entschieden uns für drei ganze Wochen. Im nachhinein würde ich sagen, dass vier Wochen Ideal gewesen wären. Denn hätten wir eine Woche mehr Zeit gehabt, wären wir an ein paar Orten gerne länger geblieben und hätten uns mal gerne einen Tag ohne großes Sightseeing einfach nur nen Tag am Strand abhängen, etc. gegönnt.

Was kostet so eine Reise? Welche Kosten kommen auf uns zu?

Das ist schwer fest zu legen und individuell. Ich würde jedoch sagen mit Kosten von mind. 2000 €/Person muss man rechnen. Nach oben hin, ist alles möglich und hängt vom Budget sowie den Anforderungen und der Länge der Reise ab. Genauer auf unsere Kosten werde ich noch in einem weiteren Post zu sprechen kommen.

Machen wir die Reise zu zweit, oder sollen wir noch jemanden mit "an Board" nehmen?
Wir entschieden uns den Trip zu Zweit zu machen, da wir unabhängig von dritten sein wollten. Generell muss man sich im Klaren sein, dass je mehr Personen an so einer Reise Teil nehmen, desto mehr Meinungen muss man berücksichtigen. Und desto schwerer ist es jedem alles Recht zu machen. Reist man allerdings als Gruppe teilt man sich die Kosten (Mietwagen, Benzin, Übernachtungen) und kommt günstiger weg.


Für einen Roadtrip braucht man ein Auto, aber welches?
Auch hier bieten sich jedem Reiselustigen eine Menge Möglichkeiten. Vom einfachen PKW, über SUV bis hin zum Wohnmobil. Um hier auf das richtige Auto zu setzen, sollte man sich sowohl die Variante des Wohnmobils/Campers durchrechnen als auch die Kosten per Übernachtung in der Preiskategorie, die man sich vorstellt.
Da mein Mann nicht gerne große Autos fährt, wir aber eine Mischung aus Camping und Hotel/Motels haben wollten, entschieden wir uns für einen einfachen PWK und vor Ort im Wallmart mit einem Zelt und der nötigsten Campigausrüstung ein zu decken. Mit dieser Entscheidung waren wir sehr glücklich, da wir sowohl die Natur richtig erleben und ihr nahe sein konnten (mit schlafen unter Sternenhimmel) als auch den Komfort der Hotelzimmer nutzen.


Wann müssen wir mit der Planung beginnen?
Ca. ein halbes Jahr im voraus begannen wir die Flüge zu beobachten und zu buchen, so wie den An- und Abreiseort fest zu legen. Alles weitere kam dann mit der Zeit.

An was muss ich alles denken?

Zur Einreise in die USA gibt es einige Regelungen die zu Beachten sind.
Dazu gehört die Registrierung bei ESTA wenn man ohne Visum einreisen möchte.
Das packen des Koffers will genau überlegt sein, da man oft mit unterschiedlichem Klima und Wetter rechnen muss. Viel zu schnell ist das Gewicht beim Freigepäck überschritten.
Seit 2013 gilt auch, dass alle Elektronischen Geräte geladen sein müssen, damit man sie in Flugzeug nehmen darf.

Wer noch keine Reisepass besitzt muss auch diesen rechtzeitig beantragen.

Bargeld mitnehmen oder alles mit Kreditkarte bezahlen?

Das Reisen in die USA ohne Kreditkarte würde ich persönlich nicht machen. Die Kreditkarte ist in den Staaten Zahlungsmittel Nummer Eins. Ohne kann es passieren dass man aufgeschmissen ist.
Für das Buchen von Hotel/Motels ist die Kreditkarte schon unentbehrlich. Mit ihr zahlst du meist einen kleinen Betrag an und den Rest vor Ort, aber auch das tanken, ist mit der Karte einfacher, da auch dort viele mit Automaten funktionieren.
Wir persönlich, haben uns entschieden $ 1000 in Bar mitzunehmen und den Rest mit der Kreditkarte zu bezahlen. Mit den $ 1000 bezahlten wir unser Essen, wenn wir ausgingen, das Tanken sofern es möglich war und die Mitbringsel in den Souvenierläden.
Die Höhe des Budgets welches man Bar mitnehmen möchte sollte aber jeder selbst entscheiden, das je nach Kreditinstitut und Kreditkartenart, die Höhe des Kredits auch schwankt. Nicht dass man dann plötzlich am Limit angelangt ist und kein Bargeld mehr dabei hat.



Ich hoffe ich habe euer Interesse geweckt und ihr habt ein bisschen Fernweh bekommen.

Beim nächsten Mal gibt es ein paar Tipps zum Mietwagenverleih, sowie ein bisschen was über die Kostenaufstellung und die Buchung des Flugs.