Dienstag, 21. Juli 2015

Himbeer-Schoko-Tarte

Ach, wie ich den Sommer liebe! (Naja, eigentlich mag ich jede Jahreszeit) An dieser Jahreszeit schätze ich vor allem die warmen Temperaturen. Ich liebe es einfach, nach Feierabend noch 1-2 Stündchen (oder auch länger) auf der Terrasse sitzen zu können.
Damit es aber in der Wohnung schön kühl und angenehm bleibt, versuche ich besonders an den heißen Tagen, die Wohnung nicht unnötig aufzuheizen. D.h. es bleibt auch öfter mal die Küche kalt.



Was aber machen, wenn man Appetit auf Kuchen hat? Zum Glück gibt es da No-Bake Rezepte, die ganz ohne Backofen auskommen.
Also mal schnell das Internet befragt, was man so machen könnte. Ich wollte auch keinen großen Kuchen sondern einen kleinen, schnuckeligen der für 2-3 Personen locker zu schaffen ist.



Hängen geblieben bin ich dann bei diesem Video. Und da ich meine Tarteform schon lange nicht mehr benutzt hatte. Entschied ich mich eine solche Tarte zu machen, nur dass ich statt der Erdbeeren Himbeeren verwendete. Da diese gerade zuhauf bei meinen Schwiegereltern wachsen und sooo süß und lecker sind.





Der Kuchen ist echt schnell gemacht und auch total lecker. Ich würde nur das näachste mal eine andere Füllung bevorzugen. Die in dem Video gezeigte Schokoganache ist echt mächtig und mehr als ein kleines Stück bekommt man kaum runter (auch nicht wenn man einen Espresso dazu trinkt um der süße der Schokolade entgegen zu wirken. Ich glaube ich werde das nächste mal eine Puddingcreme nehmen oder etwas Quark unter die Masse heben, um diese leichter zu machen.




Trotzdem wollte ich euch die Tarte nicht vorenthalten, zumal sich ja besonders dieses einfache Rezept gut auf jeweilige Wünsche und Geschmack anpassen lässt, sei es mit der Füllung oder den Früchten. Vielleicht zeige ich sogar irgendwann meine abgewandeltes Rezept hier. ;)

Und was backt ihr, wenn eure Küche kalt bleiben soll?


Freitag, 10. Juli 2015

Impressions of Traveling - Natural Bridges Monument und Bryce Canyon


Heute gibt es wieder einen Einblick in unsere Reise durch den Westen Kaliforniens. Da wir doch einige schöne Fleckchen auf diesem Kontinent besucht haben und einige tolle Bilder entstanden sind, viel zu viele um sie hier alle auf einmal zu zeigen, dachte ich werde ich einfach hin und wieder einen Post zu einer Station machen und ein paar Bilder präsentieren - nicht dass, das hier zu einem reinen Reiseblog ausartet. ;)  Und ich muss gestehen, inzwischen sind noch ein paar Städtereisen dazu gekommen, von denen ich hier gerne auch das eine oder andere zeigen möchte. 


Ich hoffe euch sind die ganzen Bilder noch nicht alle über, und es ist okay so zwischendurch mal den einen oder anderen Reisepost zu lesen. Nur damit ihr wisst, was euch hier in Zukunft erwartet. 


Die nächste Station auf unserer Route durch die Nationalparks war der Natural Bridges Monument Park. Der Park zeigt ein paar natürliche Brücken die durch Wettererrosion von Wind und Wasser entstanden sind. Man kann die einzelnen Stationen zu den Brücken mit dem Auto befahren und sie von oben aus der Ferne besehen oder zu den einzelnen herunter steige. Ebenso ist es möglich im Tal von einer Brücke zu nächsten zur wandern.


Auch wir entschieden uns diese Brücken nicht alle nur aus der Ferne sehen zu wollen und unternahmen einen Abstieg zu Sipapu Bridge und spazierten noch ein bisschen durchs Tal!


Die Brücke von unten wirkt nochmal ganz anders und man ist sich erst da der Schönheit der Brücke durch das wunder der Natur so recht bewusst. So genossen wir die Stille im Tal, das Bienen summen und Vogelgezwitscher in vollen Zügen bevor es wieder an den mühevollen Aufstieg nach oben zum Auto ging!


Dieser Abstieg war auf jeden Fall einer der schönsten Momente auf unserer Reise. Müde und Zufrieden machten wir uns spät Abends nach Aufbruch der Dunkelheit auf den Weg zurück nach Page und unserem Zelt.

Achja, auf dem Weg zu den Natural Bridges kamen wir auch am Monument Valley vorbei.
Hier ein Bild aus der Ferne mit den wichtigsten Felsen :)


Den nächsten Morgen packten wir unser Zelt zusammen und machten uns auf den Weg zum vorerst letzte Nationalpark bevor es wieder zurück nach Vegas und von da weiter nach San Francisco ging, dem Bryce Canyon.


Der Bryce Canyon besteht aus einer großen Schlucht aus roten Sandstein, welche die Form einer Arena hat. Auch hier haben die Naturgewalten ihre Spuren hinterlassen und aus den Steinen einzigartige Formationen gebildet, welche die Steine wie Besucher in einer Arena aussehen lassen. Deshalb nennt man die Schlucht auch das Amphitheater.

Zu meinem Pech, ist nach dem oberen Bild auch der letzte Akku meiner Kamera leer gewesen und so machten wir uns erstmal auf den Weg nach einer Steckdose wo ich mein ganzes Fotoequipment wieder aufladen konnte. Im Foyer eines Hotels wurden wir fündig und versteckten unsere Akkus hinter den Sitzgelegenheiten bevor wir uns wieder auf den Weg machten um weiter den Canyon zu besichtigen. Immerhin hatte ich ja noch mein Smartphone mit dem ich noch Bilder machen konnte. Und ich muss sagen, ich bin mit den Bildern zufrieden bisher wollte mir keiner Glauben dass viele der Bilder aus meinem Handy kommen und nicht mit der Spiegelreflex gemacht sind. :)


Kurz vor Sonnenuntergang holten wir dann die geladenen Akkus und machten uns auf dem Weg zu unserem Zelt und verbrachten noch stille friedlicher Stunden unter einem gigantischen Sternenhimmel und hörten dem Feuerknistern zu, welches unsere Campnachbarn machten.

Tipp: Die Nächte im Bryce Canyon sind oft sehr kalt und gehen gegen 0 Grad, deshalb gerade fürs Zelten, warme Sachen mitnehmen! Und das obwohl wir tagsüber Temperaturen von 30° hatten.

Nach einer sehr kalten Nacht standen wir den nächsten morgen sehr früh auf, um den Sonnenaufgang über dem Tal zu fotografieren. Und es war sooooo schön. Die Sonne schob sich langsam über die Felsen und färbte alle in einen strahlenden Orangeton. Nachdem ich es einige Minten genossen hatte, begann ich ein paar Fotos zu machen und konnte gar nicht mehr aufhören so überwältigt war ich von der Schönheit.

Tipp: Etwas oberhalb des Campings gelegen führt der Rim Trail zu einer höher gelegenen Felsformation. Diesen unbedingt zu Sonnenaufgang nehmen. Da habt ihr so einen toll Blick direkt auf die Felsen die auf denen vom Park angebotenen Postkarte drauf sind und könnt euch eure eigenen Postkartenmotive knipsen oder auch nur die Aussicht genießen. :)


So, das reicht jetzt aber erstmal mit den Bildern. Ich muss mich immer ein bisschen bremsen. Weil ich jedesmal überwältigt bin von der Schönheit der Natur und der Fotos die ich da gemacht habe. Und obwohl ich sie schon so oft gesehen habe, kann ich sie nicht oft genug anschauen und muss mich immer zurück halten nicht noch mehr Bilder in einen Post zu klatschen. ;)

Habt einen schönen Sommertag und genießt den Start ins Wochenende. Sei es im Garten, im Pool, Freibad oder am See.