Dienstag, 25. Oktober 2016

Impressions of Traveling - Ghost Town of Bodie, San Francisco

Der Sommer ist rum, der Herbst hat pünktlich mit dem Oktober Einzug gehalten. Die Temperaturen sinken, es weht ein kalter Wind und die Abende werden wieder länger. So sehr ich diese Jahreszeit liebe in der sich das Laub verfärbt, die Felder und Bäume die leckersten Früchte hervor bringen und man ohne schlechtes Gewissen sich Zuhause auf die Couch mit einer Tasse heißen Tees verkriechen darf, so sehr vermisse ich auch den Sommer! 

Um die Leere zu füllen, die der Sommer hinterlassen hat, habe ich mich mal wieder unsere Fotobücher hervor gekramt und in Erinnerungen geschwelgt. Dabei ist mir eingefallen, dass mein letzer Reise-Impressionen-Post  (was für ein Wort :D) schon eine ganze Weile her ist. Und da ich bestimmt mit der Melancholie und Sehnsucht nicht alleine bin, dachte ich zeig ich euch heute wieder ein paar Bilder und erzähle euch ein bisschen was dazu.





Wenn man sich ein bisschen mit Amerika auseinander setzt, hört man immer wieder was von Geisterstädten, die es geben soll. Gruselig und faszinierend zugleich, findet ihr nicht auch? Und unbedingt einen Besuch wert, dachten wir - also informierten wir uns wo es so eine Stadt gibt und stießen dabei auf Bodie.




Bodie ist eine verlassene Goldgräberstadt aus den 70er- Jahren des 19. Jahrhunderts. Die Stadt fiel einem Brand zum Opfer und  auch das Gold wurde immer weniger, bis die Stadt ihren Reit verlor. Seit 1930 ist die Stadt ganz verlassen und wird jetzt als eine Art Museumstadt erhalten. Durch die geringe Luftfeuchtigkeit gelingt dies sehr gut und die Stadt bietet viele schöne und seltene Fotomotive. Rundum die Stadt lädt zum Träumen, Spazieren und Entdecken ein und ist auf alle Fälle einen Besuch wert.





Nach Bodie und dem Yosemite Nationalparkt, sollte unser nächster Punkt unserer Reise San Francisco sein. Eine Stadt der wir voller Erwartung und Spannung gegenüber standen.
Egal wieviel Bilder oder Filme man über SanFran davor gesehen hat. Die Realität haut einen um! Diese tollen Häuschen, die alle mit dem Giebel zur Straße stehen! Oder die vielen Conceptstores, und die steilen Straßen, all das muss man gesehen haben, denn an die Vorstellung kommt es nicht ran!




Eigentlich hatten wir uns vorgenommen die Sehenswürdigkeiten mit dem Auto anhand des 49-mile-Drive auch Scenic Drive genannt abzufahren, ggf. anzuhalten, zu fotografieren und weiter zu fahren. Dies war aber leichter gedacht, als getan. Zuerst machten wir uns guter Dinge auf den Weg, aber nach nur 2 Sehenwürdigkeiten (unter anderem die Painted Ladies), schimpfte mein Mann und sagte, er würde keinen Meter weiter in dieser Stadt fahren! Dies lag hauptsächlich daran, dass die Stadt einfach überfüllt ist. Die Straßen sind eng, beim halten an der Ampel an einer Kreuzung oben an der Kuppe, sieht man nur in den blauen Himmel und sonst nichts, und kaum ist man angefahren, fährt man die Kuppe schon wieder runter und sieht nur Asphalt. Selbst für uns die wir aus dem Süden kommen und Berge gewohnt sind, ein echtes Highleight! Dazu kommt, dass überall in zweiter Reihe geparkt wird und man ständig stehen bleiben muss, weil man bei den engen Straßen nicht vorbei kommt.




Also was tun? Bevor das Männchen endgültig schlechte Laune hat? Richtig man sucht sich einen Parkplatz! In SanFran einfach so mal nen Parkplatz am Straßenrand zu finden ist wie ein Sechser im Lotto, also nahmen wir das nächst beste Parkhaus in Chinatown, für 10$ die Stunde, ließen unser Auto parken und erkundigten die Stadt zu Fuß. 





SanFran zu Fuß, kann sehr anstrengend sein, mit seinen Steigungen, wenn es immer hoch und runter geht und es dabei auch noch 30° im Schatten hat. Aber es war ja nicht so, dass das unser erster anstregender Spaziergang in den 3 Wochen gewesen ist. (Siehe vorherige Travelposts) Dank des großen Spaziergangs haben wir auch einiges Sehenswürdigkeiten abklappern können und waren mit unserer Fotoausbeute dann doch sehr zufrieden.



Der Höhepunkt des Tages, war definitiv der Spaziergang auf die Golden Gate Bridge von der man eine super Aussicht auf San Francisco hat.
Leider hatten wir nur diesen einen Tag in der Stadt, beim nächsten mal werden wir auf jeden Fall ein paar Tage mehr da verbringen um sich in das eine oder andere Cafe zu setzen, und den einen oder anderen Shop zu besuchen und sich einfach nur treiben zu lassen!
Und vor allem um Alcatraz einen Besuch abzustatten!!


Tipp: Ein Spaziergang über die Golden Gate Bridge! Man spart sich das Geld, welches man für die Fahrt mit dem Auto ausgegeben hätte. Kann sich den salzigen Wind um die Nase wehen lassen und hat eine grandiose Aussicht auf San Franzisco!

Ich hoffe der kleine Ausflug hat euch gefallen! ;)

Falls ihr euch für weiter Reiseziele an der Westküste der USA interessiert verlinke ich euch unten die vorhergegangenen Posts.


Habt einen schönen Tag!



Hier findet ihr einen Einblick in Zion, Death Valley + Yosemite Park
Hier gehts zu den Impressionen aus Natural Bridges und Bryce Canyon
Hier seht ihr Page, Lake Powell, Horseshoe Bend und Antelope Canyon
Hier begann unsere Reise in Las Vegas